und künstlich beleuchtet. Dennoch vermochten wir gelegentlich den Ablauf der Zeit festzustellen, näm­lich alle zehn Tage, wenn die Posten ihren Sold er­hielten. Dann erzählten sie sich gegenseitig, wie­viel Schnaps und Bier und Wein sie am vorher­gehenden Abend gesoffen und mit welchen Weibern sie die Nacht verbracht hatten. Es mußten noch recht junge Posten gewesen sein, denn ihr Amüse­ment war von einer recht primitiven und manchmal kindischen Art. Einmal war die Erzählung so al­bern, daß ich mich wohl eines Lächelns nicht er­wehren konnte. Der Erfolg war weniger erfreulich für mich: ich bekam ein paar derbe Fäuste auf Nase und Kinn gesetzt, daß mir das Blut über das Gesicht lief. Ich konnte es nicht einmal abwischen, denn dann hätte ich den Posten erst wieder um die Er­laubnis dazu fragen müssen und wäre sicher wieder­um geschlagen worden.

So saßen wir stunden-, tage- und wochenlang un­beweglich mit gefesselten Händen und verbundenen Augen auf unserer Bank, die Glieder schmerzten uns und- was das Allerschlimmste war das Unge­ziefer begann, uns lebendigen Leibes aufzufressen. Die Wanzen peinigten uns unaufhörlich und die Läuse fielen in Myriaden über uns her. Aber nicht einmal jucken durften wir uns. Die Plage war so groß, daß ich beschloß, auf jede Gefahr hin um Ab­hilfe zu bitten. Ich wartete damit aber, bis ich an der Stimme einen Posten erkannte, von dem ich wußte, daß er nicht bei jeder Kleinigkeit dazwischenschlagen würde.

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