zu ihm ge, die in Aus- bt Zeit 1, ihr etwas le zwei ihr so- it, Und 1 sollte 'd auch erhaupt ; Maul ler Be- n will, war e$ larüber ıd fand ich zu- ich das te hin- leichter ben ist nächst falls in n auch so zur ‚chliche m, Wir % lebten nicht, wir dachten nicht, hofften nicht— wir vegetierten, stumpfer als jedes Tier. Jeden zweiten Tag, wenn es aber dem Posten nicht paßte, auch erst jeden dritten Tag gingen wir ein- mal unsere Bedürfnisse zu verrichten. Immer zwei Mann in engster Tuchfühlung, um uns nicht zu ver- lieren. Die Fesseln wurden uns auch jetzt nicht ab- genommen und einer allein hätte seine Hose nicht heruntergebracht. Dabei kamen wir an einer Kase- mattenzelle vorbei, aus der gedämpftes Gespräch von Frauen klang. Also auch Frauen teilten’unser Los. Und wir waren doch im Kulturstaat Deutschland, in dem Land, von dem tatsächlich einst das geistige Licht der Welt ausging: Goethe, Herder, Schiller, Kleist, Lessing, Dürer, Beethoven, Siemens... Wie sollte man das begreifen! Einmal am Tage bekamen wir zu essen. Irgend- wer drückte uns einen Blechnapf in die gefesselten Hände und wir schlürften das im übrigen nicht allzu- schlechte Essen wie die Hunde aus dem Napf. Nach und nach erfuhren wir aus den halblaut geführten Unterhaltungen der Posten, daß wir uns im Fort Gö- ben bei Metz befanden, dessen Kommandant der Hauptsturmführer Hempen sei. Ich weiß nicht ge- nau, ob ich den Namen richtig verstanden habe, aber der Himmel mag geben, daß es gelingt, dieses Un- tier einmal zur Verantwortung zu ziehen. Die Zeit schlich dahin. Den Wechsel von Tag und Nacht verspürten wir nicht, wir hätten ihn sicher auch ohne Augenbinden kaum empfunden, denn wahr- scheinlich war die Kasematte unterirdisch angelegt Io 145


