genossen, von denen einige entsetzlich zugerichtet waren, fast alle bluteten aus irgendeiner Wunde. Es waren meist ältere, ehrsame Bürger, die nie in ihrem Leben mit der Polizei zu tun gehabt, und von denen viele als deutsche Soldaten am Weltkriege 1914/18 teilgenommen und mit Auszeichnung gefochten hatten. Aber selbst das Bändchen des eisernen Kreu­zes im Knopfloch bildete keinen Schutz vor den wüsten Miẞhandlungen der Gestapomänner. Etlichen rannen vor Schmerz und Empörung die Tränen über die Wangen, einer hatte sich sogar mit einer Rasier­klinge die Pulsader durchschnitten und wurde erst fortgebracht als er schon fast verblutet war und keine Aussicht mehr bestand, ihn am Leben zu erhalten.

Ich mußte ungefähr zwei Stunden warten, bis mein Name aufgerufen und ich zum Verhör geführt wurde. Das Verhör läßt sich kaum schildern, es war eigent­lich nur eine wilde Folge von irrsinnigen Behauptun­gen, Drohungen, Schlägen und Fausthieben. Man fragte mich irgendetwas, aber ehe ich noch dan Mund zu einer Antwort öffnen konnte, schlug m schon von hinten ein Gestapomann den Revolvergriff auf den Schädel und verabreichte mir einen Fußtritt ins Kreuz. So ging es fast eine Stunde lang, die letz­ten Minuten, als alle meine Kräfte erschöpft waren, lag ich nur noch schmerzverkrümmt und blutend auf dem Boden. Dann rissen mich ein paar derbe Fäuste hoch und ich wurde buchstäblich auf den Gang hin­ausgeworfen.

Zwei oder drei Tage später wurden uns die Hände gefesselt und die Augen verbunden. Dann transpor­

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