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gesraum und im Schlafsaal ein fürchterliches Gedränge, denn es war mit Rücksicht auf die laufenden Hinrichtungen verboten, die Baracken zu verlassen. Man wird sich leicht die Luft vorstellen können, die und in den Räumen wie stickiger Nebel hing doch war es unmöglich, die Fenster geöffnet zu halten, wollten wir nicht dauernd den widerlichen Gestank brennenden Fleisches einatmen, der vom Krematorium herüberwehte.
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Von den alten Kameraden waren nur noch wenige wiederzufinden, dafür schlossen wir neue Bekanntschaften mit Leidensgefährten aus beinahe allen Ländern der Welt.
Hier möchte ich die Erzählung eines Kameraden wiedergeben, dessen Charakter die Gewähr dafür gibt, daß keines seiner Worte erfunden oder auch nur übertrieben sei. Übrigens bestätigten auch einige andere, die das gleiche Schicksal erlitten hatten, seinen Bericht.
Victor Titeux war aus Metz gebürtig und im Jahre 1943 von der Gestapo verhaftet worden, obwohl er sich niemals politisch betätigt hatte. Sein einziges Verbrechen bestand darin, daß er Landsleuten, die aus deutscher Kriegsgefangenschaft entwichen waren, Unterschlupf gewährt hatte. Nun war allerdings Lothringen zum deutschen Reichsgebiet erklärt worden, und so wurde aus seiner Tat Landesverrat.
,, Man hatte mich mitten in der Nacht aus dem Hause geholt", erzählte er. ,, Ich durfte nichts mitnehmen. Im Polizeipräsidium, wohin man mich gebracht hatte, fand ich bereits eine Anzahl von Leidens
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