leben zu können, daß sie die besten Deutschen seien? In mir wehrte sich etwas dagegen, dieses Grauenhafte zu glauben und ich äußerte meinen Ka­meraden gegenüber auch meine Bedenken.

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Komm", sagten sie ,,, du kannst dir das selbst an­schauen!"

Wir suchten uns einen etwas gedeckten Beob­achtungsplatz, von dem aus wir den Weg nach dem Krematorium unter den Augen hatten. Und das Un­faẞbare wurde mir nun zur Gewißheit: pünktlich alle zehn Minuten wurde solch ein armes Geschöpf, von zwei SS- Männern eskortiert, nach der Hinrichtungs­stätte geführt. Es gab keinen Zweifel mehr, hier wurden auf höhere Weisung gänzlich Unschuldige getötet. Und das taten dieselben, die wochenlang mit ihren Berichten von Bromberg und Katyn die Welt in Spannung zu halten suchten.

Wir waren bald nach unserem Einmarsch ge­schlossen nach dem Block 12 geleitet und dort unter­gebracht worden. Solch ein Block faßte normal zwei­hundertfünfzig Menschen; als wir ankamen, bewohn­ten ihn bereits siebenhundertfünfzig Mann und un­willkürlich tauchte in mir das Bild auf, das der Alexanderplatz in Berlin einmal geboten. Es gab längst keine Unterschiede mehr zwischen Deutschen, Russen, Polen, Franzosen, Holländern und all den anderen Völkern, die ihre Angehörigen unfreiwillig in deutsche Konzentrationslager gesandt hatten. Drei oder vier Mann mußten sich in eine Bettstatt teilen, nicht wenige zogen es vor, einfach auf dem Fußboden zu schlafen. Natürlich herrschte im Ta­

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