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sten oder übernächsten Tage durch die Gaskammer gehen sollten. Gewiß sind von den neunundzwan­zigtausend Mann viele auf Außenkommandos ge­schickt worden, der größte Teil von ihnen wird aber in der Zwischenzeit das Lager nur durch den Schorn­stein des Krematoriums verlassen haben.

Das Krematorium...

Es war fast dunkel, als wir das Lager betraten. Über der hohen Esse des Krematoriums stand eine rote Lohe, die sich schaurig von der nächtlichen Glocke des Himmels abhob. Ich suchte ein paar alte Freunde auf und erfuhr nun folgendes:

Seit einigen Tagen kamen stündlich Lastwagen mit Frauen und Mädchen aus dem Breuschtal, die ein­zeln nach dem Krematorium geführt und dort er­hängt oder durch Spritzen vergiftet und dann so­fort verbrannt wurden. Angeblich sollte es sich um Partisanen handeln, in Wirklichkeit aber waren es unschuldige Geschöpfe, die nur deshalb vom Leben zum Tode befördert wurden, weil sie auf irgendeine Art einmal mit Häftlingen in Berührung gekommen waren und nun vielleicht vom Konzentrationslager Natzweiler hätten erzählen können. Die bis zu die­sem Augenblick hingeschlachtete Zahl der Opfer wurde auf drei- bis vierhundert geschätzt. Mir sträub­ten sich die Haare. Ich mußte an alle jene liebens­würdigen Geschöpfe elsässischen Blutes denken, die ihr Mitleid mit dem Los der Gefangenen und ihre Hilfsbereitschaft nun mit dem Leben bezahlten. Hieß es denn nicht noch vor wenigen Monaten, daß die Elsässer glücklich wären, unter deutscher Herrschaft

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