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Sturz ins Dunkel / Hermann E. Riemer
Entstehung
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eine Weile zappeln, brachten ihm dann die Geschichte in Ordnung und rückten im Laufschritt ein.

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Nun ich habe in diesem Kapitel von dem Leben berichtet, das wir Maler führten und das könnte den Anschein erwecken, als wenn Pelters so eine Art Er­holungsheim gewesen wäre. Leider traf das für die Allgemeinheit nicht zu. Die anderen achtundvierzig Kameraden mußten schwer arbeiten und wenn sie im großen und ganzen auch vor Schlägen und direkten Lebensbedrohungen geschützt waren, so blieb ihr Los dennoch keineswegs beneidenswert. Unser Kom­mandoführer kannte den Begriff Rücksichtnahme so wenig wie seine Kameraden in anderen Lagern. Er verlangte das von ihm sehr hoch angesetzte Arbeits­pensum, ob zwanzig Grad Kälte oder dreißig Grad Hitze herrschten. Und oft mußten die Leute noch abends nach dem Appell bis zum Sonnenuntergang irgendeine Sonderarbeit erledigen. Dazu kam, daß wir ständig weniger Schlaf fanden. Zwar waren wir mit drakonischen Maßnahmen der Läuseplage Herr geworden, aber dafür überfielen uns nun die Flöhe in Myriaden. Fünfzig Mann juckten sich und kratzten sich nachts im Schlafsaal und des Fluchens war kein Ende. Wir haben alles versucht, das Viehzeug zu ver­treiben die Flöhe waren stärker als wir und blie­ben Sieger. Darüber hinaus gab es viel Fliegeralarm. Seit dem Beginn der Invasion rückte ja die Front von Tag zu Tag näher und die Festung Metz, an deren Bereich wir grenzten, wurde immer öfter das Ziel englischer und amerikanischer Angriffe. Wir be­gannen, während der Freizeit im Gutsgarten Splitter­

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