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Sturz ins Dunkel / Hermann E. Riemer
Entstehung
Seite
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eine

Kopf zu, daß er nur vom Küchenchef gegen mich aufgehetzt sei und er übrigens erst da einmal hin­riechen solle, wo ich schon hinge........ hätte. Der Jüngling explodierte, legte seine Knarre an und schrie, er würde mich auf der Stelle erschießen. Ich lachte ihn aus; er warf wütend sein Schießeisen in die Ecke und begann zu heulen. Wir holten von unseren Schreibstubenfreunden Brot, Butter und Honig und trösteten ihn damit, denn er hatte genau wie wir - einen ewig hungrigen Magen.

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Und einmal war er völlig in Verzweiflung. Wir saßen eines Nachmittags gemütlich in der Bauleitung und tranken Kaffee. Unser Adolf hatte Langeweile und begann, sein Gewehr auseinander zu montieren. Er nahm das Schloß heraus und bekam es nicht wieder hinein. Eine halbe Stunde lang mühte er sich mit rotem Kopf vergebens und der Zeitpunkt des Einrückens kam näher. Wir hatten seine Not wohl bemerkt, lächelten uns still zu, sagten aber nichts. Es wurde dreiviertel sechs Uhr und um sechs war Appell. Adolf begann zu fluchen, alle Heiligen seiner rumänischen Heimat mußten herhalten. Aber davon wanderte das Schloß nicht wieder in die Kam­mer. Und schließlich verlegte er sich aufs Bitten, er könne doch nicht, das Gewehr in der einen, das Schloß in der anderen Hand, mit uns einrücken. Acht Tage ,, Strenger" seien ihm doch sonst gewiß, wenn nicht mehr. Wir stellten uns dumm. Wir seien keine Soldaten, sagten wir, und hätten von solchen Kriegs­instrumenten keine Ahnung. Jetzt rannen ihm die Tränen herab; er bat, flehte wir ließen ihn noch

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