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sehr hing. So etwas gab es längst nicht mehr zu kaufen, überdies hätte ein gedrucktes Kärtchen auch nicht den Zweck erfüllt und wäre ihm kalt und herzlos erschienen. Ich hatte nun dergleichen Karten schon für manchen anderen gezeichnet. Natürlich wußte mein Mann ganz genau, daß ich die Anfertigung für ihn unter Angabe irgendwelcher Gründe unmöglich machen würde. Er fiel deshalb auf den recht primitiven Ausweg, den stellvertretenden Kommandoführer vorzuschicken, beging aber den Fehler, den Text selbst aufzuschreiben und die Handschrift kannte ich. Also hatte ich kein Papier. Mein Küchenchef kochte- diesmal vor Wut, aber anhaben konnte er mir nichts. Einige Zeit später brachte mir der Rottenführer ein Stück Zeichenpapier. Nun könne ich ja die Karte machen, meinte er. Darauf hatte ich ja nur gewartet: Ich hatte jetzt keine Tusche und keine Farben. Der Küchenchef fraß mich vor Zorn mit den Augen und hätte er die geringste Unregelmäßigkeit gemerkt, würde er mich schonungslos beim Kommandoführer angeschwärzt haben. Doch ich war auf der Hut. Wieder verstrich eine Woche, und wir waren gerade damit beschäftigt, unserer eigenen Behausung einen neuen Anstrich zu geben, da kam er aus der Küche herüber und warf mir ein halbes Kommißbrot zu. Natürlich wußte er längst, daß ich seinen Umweg über den Rottenführer kannte.
,, Nun machen Sie mir aber meine Karte!" rief er. ,, Sie kommt sonst nicht mehr rechtzeitig in meine Heimat." Ich legte das Brot beiseite, als wäre ich absolut nicht auf Geschenke angewiesen und fragte ge
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