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Sturz ins Dunkel / Hermann E. Riemer
Entstehung
Seite
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liche Erlebnisse mit den Schönen von Pelters durch­zusprechen. Dann spuckten wir in die Hände, trugen zwei, drei solcher Bauplatten in die Mannschafts­baracken, richteten alles für die Arbeit her und mach­ten Pause. Das heißt, einer von uns bezog einen Beobachtungsposten, damit uns der Kommandoführer nicht überraschen konnte, der andere begab sich auf Organisationstour in die Zimmer und besorgte Ta­bak, Speck, Marmelade und Brot. Nachdem wir dann ausgiebig gefrühstückt hatten, zogen wir uns ins Dorf zurück, angeblich um Material oder Werkzeug zu beschaffen.

Meist fielen wir zunächst beim Bauleiter ein. Sel­ten habe ich einen so gutmütigen Menschen getrof­fen. Er ließ sich von uns alles gefallen. Wir taten, was wir wollten. Entweder veranstalteten wir mit ihm ein Schwätzchen, das sich dann bis zur Mittags­pause ausdehnte, oder wir rissen ihm sämtliche Fen­ster und Türen auf und begannen auszukehren- und dann ergriff er die Flucht. Wenige Augenblicke spä­ter stand alles wieder an seinem Platz und wir koch­ten uns auf dem kleinen Elektroherd von seinem Kaf­feevorrat unser Morgengetränk. Selbstverständlich zog sich diese Kaffeepause dann bis Mittag hin.

Pünktlich zwölf Uhr rückten wir zum Essen ein und ebenso pünktlich, dreiviertel ein Uhr, trat das Kommando wieder zur Arbeit an. Wir Maler mar­schierten zunächst nach unserem Magazin, das sich in einem Nebengebäude bei der Schreibstube der Truppe befand. Von dort konnten wir durch ein weinlaub­bewachsenes Fenster ungesehen die Dorfstraße über­

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