Vielleicht teilte man den Angehörigen noch mit, daß der also Ermordete leider an den Folgen einer Herz­schwäche plötzlich verstorben sei.

Leider...

Nun war der Block 10, von dem ich bisher erzählte, innerhalb der Isolierung weder der beste, noch der schlechteste Block. Als vorbildlich galt der Block der Bibelforscher. Dort wurde nicht geschlagen, es gab keine bösen Worte und jeder versuchte, dem an­dern das traurige Los zu erleichtern. Obwohl nun die SS eigentlich die Bibelforscher immer besonders aufs Korn nahm, ließ man seltsamerweise ihren Block völ­lig in Ruhe. Es gab dort nie umgeworfene Betten, aufgerissene Strohsäcke und umgestürzte Spinde. Den Grund vermag ich nur zu ahnen: Wahrscheinlich stellten die Bibelforscher den Herren Blockführern am Wochenende ausreichende Beträge zur Verfü­gung. Übrigens waren sie, die aus Überzeugungs­gründen den Waffendienst verweigerten und lieber eine jahrelange zermürbende Haft auf sich nahmen, gleichzeitig die Tapfersten im Lager. Es kam nur ganz selten vor, daß einer von ihnen den Mut verlor und den Revers unterschrieb, daß er seine Überzeu­gung aufgegeben habe. Sie verweigerten standhaft die Unterschrift und so geschah es dann hin und wie­der, daß auf dem Appellplatz eine Sandsackbarrikade errichtet und einer von ihnen vor den eigens dazu angetretenen Lagerinsassen als warnendes Beispiel erschossen wurde. Doch um so getreuer blieben sie ihrem Glauben.

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Dem Bibelforscherblock gegenüber lag der SK­

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