tine ein und schrieb die verwendeten Beträge vom Guthaben ab. Natürlich war es für ihn, der allein in die Kantine kam, ein Leichtes, höhere Summen in Anrechnung zu setzen, wer wollte ihn kontrollieren! Und die so erzielten Überschüsse wanderten gegen das Wochenende zu in die Hände der Blockführer, die dann mit dem Geld der Häftlinge ihre Orgien feierten. Ich will die Blockältesten wegen dieser Ge­schäfte nicht unbedingt verurteilen, sie waren eben Opfer eines Systems, das keinen sauberen und ge­raden Weg zuließ. Hätten sie den Blockführern diese oft bedeutenden Beträge nicht ausgehändigt, dann würde der ganze Block darunter gelitten haben. Und ich bin davon überzeugt, daß jeder Häftling lieber auf ein paar Mark verzichtet haben würde, wenn man ihn dafür nur in Ruhe ließ.

Die SS wußte übrigens auch sonst recht gut, wie man zu Gelde kommt. Ich meine nicht einmal die ganz großen Aktionen, mit denen sie das deutsche und manch fremdes Volk betrog, die Deutschen Erd­und Steinwerke etwa oder die Brunnenverwaltungen -ich will beim Kleinen bleiben. Beim Gemüsesalat beispielsweise. Hin und wieder konnte man Brot kaufen zu normalen Preisen. Aber die SS hätte dann nichts daran verdient und die Kameradschaftsabende wären mager ausgefallen. Man gab also Brot nur dann ab, wenn der Käufer gleichzeitig einen Becher Gemüsesalat nahm, ein übles, von den Tellern der SS- Männer in der Kantine zusammengekratztes Zeug, für das man eine Mark und mehr forderte. So wan­-derte das Geld der Häftlinge auf ganz legalem Wege

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