———
219—
Wurtzel von 64, die ist 8 512; 72 mal 46 ist 576, hiervon die Wurtzel ist 24 540. Erst in zweiter Linie kommt die Wur- zel als Seite eines Quadrats zur Geltung: bleibt also die Vierung OF 761, 397, 577. Darauss ist die Wurtzel 12,69, 79,8, 24,02 550; bleiben 31 740, so gross ist die Vierung von CV, deren Wurtzel 776 ½, nämlich TA oder CV 559; s0o bleiben die Vierungen zu der einen vnd der andern halben Fassleng, die ist die Wurtzel darauss 570. Nur eimmal spricht das Weinvisierb. von einer Quadratwurzel (Seit 1400 belegt bei Schirmer 58): dann so gibt es viel multiplicirens, dividirens, quadrirens, cubirens, quadrat- vnd cubic- oder Conicwurzel suchens 500 †f. Das hier da- nebenstehende Kubikwurzel(seit 1527 belegt bei Schirmer 41) ist in die„Erklärung“ aufgenommen: Cubic- wurtzel, Cubi numeralis latus numerale 611, und begegnet noch mehrfach: Such nun die Cubicktwurtzel von 7024, die ist 10 und ein 725 theil 512; die Cubic- Wurtzel von 674 710 ist beynahe 55 506; Nimb 850 000, 74 mal, das gibt 77 900 000, darauss die Qubiciurtzel ist 228 vnd ein viertl 596, daneben gern auch kubische Wurzel: da muss eintweder die Wand zum Leib oder Raum werden, wann man der Zahl Wurtzel suchet vnd solche in die Zahl multi- plicirt, oder der Kaum muss zur Wand werden, vann man der Zahl cubische Wurtzel sucht vnd in sich selber multi- plieirt 512; Multiplicir 307 055 mit 47, kommen 72 589 255, darvon die Cubisdhe Wurtzel ist 232 und 5 achtl 505; so kommt 187 044, darauss die cubische Wurtzel ist 57 nd ein fünfftl 610. EFinmal setzt sich das im ganzen geiiedene lat. radix durch: Er aber hat das latus gethailt in 6 gleicher Theil, deren jeder einen Württel gibt zu einer drachma Wassers, dann radix von 572 ist 8 504. Wie hier tritt die Kubikwurzel noch öfter als Seite eines Würfels ins Be- wußtsein: Mit diser so zugerichten Thailung hat er die Höch dess Wassers im Gefässe aussgemessen, Länge, Braitte vnd Hõhe in einander multiplicirt, vnd die Cubiciurtzel geucht 594. Fine Wurzel wird bei Kepler nie gezogen, sondern ge- sucht[s. suchen), seltener genommen(s. nehmen).
Zahlf. bleibt im Weinwisierb. dem Gebrauch der All-


