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Egesippi, des Hochberühmten Fürtrefflichen Christlichen Geschichtschribers, fünff Bücher: Vom Jüdischen Krieg, vnd endlicher zerstörung der Herzlichen vnd gewaltigen Statt Jerusalem : ... Sam[m]t eynem nutzlichen Register vnd schönen Figuren/ Jetz newlich auß dem Latein auffs trewlichest verteutschet, mit kürtzen Summarien aller vnnd jeder Bücher vnd Capitel, Auch ordenlicher Jarechnung gezieret, vnd mit Concordantzen bey des auff die Heylige Bibel vnd vnsern newen Teutschen Josephum gerichtet
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nan eruſalem/ Das L. 4 Pompeius Magnus maͤrcket den boſſen wol/v N ſuh, Brenreera ſolches thun/ vnd deßhalben Schyfftlichen beucht konte/kam er diſem beuehl alſo ee Dieweil denn Ariſtobulus nicht nbe Anſeuhs en vnd fieng eynen Krieg an/ w der die Roͤmer. Pom r ſich hinter die Mawꝛen zu Jeruſalem/ fich Pompeio mi

ompe ti jhn in der Statt/ vnd ließ jhm nicht npelus ſeßet jhm auff dem guß nach/ vmbgab oſeyh. au

kam auch Magno eyn Bott/ der junngMr ſich zum Kriegrůſt 5 8der jhm Mithri ndi 4 5 endſchafftbekommenhette. Eolagaber danchenpenr uer Rug fane; Allernaͤhſt bei der Statt waͤchßt der beſie B. er nden der Bawꝛsleuth Kinder mi. imen Magnus Pöpeſ herauß trieffen kan. Daſelbs hin hat ſi 4 teenehnneuſtene der Balſam. ee jgert/ ann in guter o gelägert/iſedes Moꝛgens in aller frůe wider auffbrochen/ vnd vnuerſeener ſach w 8 ſier voller Schlachtordnung fur die Statt gerucket.

X VI. Cap.

Artſtobulus verheyſſet pompeio die Statt Jeruſalem aufßu mpe ufßugeben/

erſten wird derhalben gefänglich verwaret. Doch 4 die

etzt die Thore/ daranff ſtuͤrmet vnd erobert pompeius den Te mpel darinn Ariſtobult

Anhang lag/ am Sabbath/ dieweil die prieſter mit den Opffern Gottesdienſt vmb⸗

glengen/ vnd ernolgte alſo groß not vnd Blutuergieſſen.

S Riſtobulus entſetzet ſich hafftig ab der gewaltigen Belaͤgerung/ Angetulns e e der Kriegsleuth ſtaͤrcke vnd freudigkeyt/ that ſich zu Pompeio herauß/ bege⸗ ſeevil dzer nichtle ret gnadvnd ergab ſich ſambt dem Gelt/ vnd der gantzen Statt. Vnd wie S woler ſich gantz demätig vnd klaglich ſtellet/ damit er des Burgermeyſters S S zorn ſtillen moͤchte⸗ halff doch ſein bittt nichts/ dieweil er ſeiner vrrheyſſung Rit ſtatt thun konte. Dann man verſagt jhm nicht aleyn das Gelt/ ſondern auchal tiinin wolte auch Gabinium, der dz verſpꝛochen Gelt holen ſolte/nicht in die Statt laſſen/derhalben geriete es zum Krieg. Dann Magnus ließ Ariſtobulum verwachen vnd verwaren /beſichtiget en Burgumſm auch die Stattmawren/ nam fleiſſig war/woh ſie am beſten zu gewinnen were. Als er aber pompeins eſthet nNömgen zugcdumnſut ſahedaß die Mawꝛ rings herumb veſt/ nicht wol zu erſteigen/ Deßgleichẽ auch der L empel die Stau Jetuja. nen kommeſi mlh in der Statt allenthalben wol verwart were/ er zwyfache gefahr beſtehen muͤßte/beydes von tenpracht denen /ſo in Beſatzung des Tempels lagen/ vnd von denen/ ſo Wacht auff der Mawꝛ hielten/ eben/ vi den Pugmn greng er mit jhm ſelbs zu rath/ vnd wußte eyne ʒeitlang nicht/ wie er die ſachen angreiffen ſolte. . Baid darauff erhub ſich eyn auffruhꝛ in der Statt/dañ Hyrcani anhang woltẽ Pompeiũ zu Jeru⸗ in die Statt hinein laſſen/ Die es aber mit Ariſtobulo hielten/ gedachten ſolches nit zugeſtattẽ. Ichne wolten Magno die hor oͤffnen/ diſe aber verſchloſſen verꝛigelten ſie auffs beſte/ vnd vnterſtunden ſich mit gewalt ʒuuerkom̃en/ damit man jhn den Konig nit entfuͤhren ſolte/doch wurden ſie von denen/ die ſich auff den Roͤmiſchen gewalt verlieſſen⸗ vbermannet/ mußte ninn den Tempel hinderſich weichen/ die Brucken ſo zwiſchen der Statt dem Tempel iſi/ ab⸗ 3 werffen. Alſo eroͤffneten die Juden die Thor mit jhrene ygenen haͤnden/ vnd lieſſen das Jo⸗ miſche Heer hinein/ welche nit vber lang hernach/ beydes die Statt vnd den Tempel verher gek die Star Pſal. 79 haben/ vnd ward erfuͤllet was Dauid ſagt: Herꝛ es ſe ind Heyden in dein Erb gefallen, die hab n deinenheyligen Tempel verwüſtet/ Darneben haben ſie auchjhre Priuilegien vnd Freihey vbergeben/ den Hoffdienern gewalt daruͤber gelaſſen. Piſonj eynem beruͤhmten vnd qil en riecenetter die Koͤnigliche Hoffhaltung vnd andere ſachen in der Statt nen Kriegs mann ward beuohlen/ die Koͤnigliche Hoffhaltung erſehen mit bewehrten Leuthen zu beſtellen vnd zu verware n Welches er auch mit allem ſuß. 3.. hat /nicht anders als hette er das Roͤmiſche. Heer dahin gefuͤhret/ nit die S geſchahe/ Pövetns ruſte ſich ſonder vil mehr zu verwaren. An den Tempel aber/ darauß ohn vnterlaß 3 an der Juden 1 Sturn des Lim⸗ hter Magnuodie Juden /nemlich des Hyrcantparthej/ damttſich die nſenſche Yeyligthum̃/ ſo vil jmmer moͤglich/ nicht vergreiffen doͤrfften. D ie Ju 4 aucht/alsderei Gyräben zu/ vnd lieſſen ſich zu eynem Gottloſen vnd ſchaͤndlichen eice ſe Haͤnd nach der Speiß/ vnd jhr Sinn nach Kirchen raub ſunde. Doch b h 5 14 ales nichts/ dieweil ſich Ariſtobuli auff von der enpſſe. gar vergeblich ge dem ꝗeind groſſen abbruch thate. Es were auch Pompeij muͤhe vnd arbey