nan eruſalem/ Das L. 4 Pompeius Magnus maͤrcket den boſſen wol/v N ſuh, Brenreera ſolches thun/ vnd deßhalben Schyfftlichen beucht konte/kam er diſem beuehl alſo ee Dieweil denn Ariſtobulus nicht nbe Anſeuhs en vnd fieng eynen Krieg an/ w der die Roͤmer. Pom r ſich hinter die Mawꝛen zu Jeruſalem/ fich Pompeio mi
— ompe ti„ jhn in der Statt/ vnd ließ jhm nicht npelus ſeßet jhm auff dem guß nach/ vmbgab oſeyh. au
kam auch Magno eyn Bott/ der junngMr ſich zum Kriegrůſt 5 8„der jhm Mithri ndi 4 5 endſchafftbekommenhette. Eolagaber danchenpenr uer Rug fane; —— Allernaͤhſt bei der Statt waͤchßt der beſie B. er nden der Bawꝛsleuth Kinder mi. imen Magnus Pöpeſ herauß trieffen kan. Daſelbs hin hat ſi 4 teenehnneuſtene der Balſam. ee jgert/ 4½ ann in guter o gelägert/iſedes Moꝛgens in aller frůe wider auffbrochen/ vnd vnuerſeener ſach— w 8 ſier voller Schlachtordnung fur die Statt gerucket.
X VI. Cap.
Artſtobulus verheyſſet pompeio die Statt Jeruſalem aufßu mpe ufßugeben/
erſten wird derhalben gefänglich verwaret. Doch 4 die
etzt die Thore/ daranff ſtuͤrmet vnd erobert pompeius den Te mpel darinn Ariſtobult
Anhang lag/ am Sabbath/ dieweil die prieſter mit den Opffern vñ Gottesdienſt vmb⸗
glengen/ vnd ernolgte alſo groß not vnd Blutuergieſſen.
S Riſtobulus entſetzet ſich hafftig ab der gewaltigen Belaͤgerung/ Angetulns e e der Kriegsleuth ſtaͤrcke vnd freudigkeyt/ that ſich zu Pompeio herauß/ bege⸗ ſeevil dzer nichtle ret gnadvnd ergab ſich ſambt dem Gelt/ vnd der gantzen Statt. Vnd wie S woler ſich gantz demätig vnd klaglich ſtellet/ damit er des Burgermeyſters S S zorn ſtillen moͤchte⸗ halff doch ſein bittt nichts/ dieweil er ſeiner vrrheyſſung Rit ſtatt thun konte. Dann man verſagt jhm nicht aleyn das Gelt/ ſondern auchal tiinin— wolte auch Gabinium, der dz verſpꝛochen Gelt holen ſolte/nicht in die Statt laſſen/derhalben geriete es zum Krieg. Dann Magnus ließ Ariſtobulum verwachen vnd verwaren /beſichtiget en Burgumſm auch die Stattmawren/ vñ nam fleiſſig war/woh ſie am beſten zu gewinnen were. Als er aber pompeins eſthet nNömgen zugcdumnſut ſahedaß die Mawꝛ rings herumb veſt/ vñ nicht wol zu erſteigen/ Deßgleichẽ auch der L empel die Stau Jetuja. nen kommeſi mlh in der Statt allenthalben wol verwart were/ vñ er zwyfache gefahr beſtehen muͤßte/beydes von tenpracht denen /ſo in Beſatzung des Tempels lagen/ vnd von denen/ ſo Wacht auff der Mawꝛ hielten/ eben/ vi den Pugmn greng er mit jhm ſelbs zu rath/ vnd wußte eyne ʒeitlang nicht/ wie er die ſachen angreiffen ſolte. . Baid darauff erhub ſich eyn auffruhꝛ in der Statt/dañ Hyrcani anhang woltẽ Pompeiũ— zu Jeru⸗ in die Statt hinein laſſen/ Die es aber mit Ariſtobulo hielten/ gedachten ſolches nit zugeſtattẽ. Ichne wolten Magno die hor oͤffnen/ diſe aber verſchloſſen vñ verꝛigelten ſie auffs beſte/ vnd vnterſtunden ſich mit gewalt ʒuuerkom̃en/ damit man jhn den Konig nit entfuͤhren ſolte/doch wurden ſie von denen/ die ſich auff den Roͤmiſchen gewalt verlieſſen⸗ vbermannet/ mußte ninn den Tempel hinderſich weichen/ vñ die Brucken ſo zwiſchen der Statt vñ dem Tempel iſi/ ab⸗ 3 werffen. Alſo eroͤffneten die Juden die Thor mit jhrene ygenen haͤnden/ vnd lieſſen das Jo⸗ miſche Heer hinein/ welche nit vber lang hernach/ beydes die Statt vnd den Tempel verher gek die Star Pſal. 79 haben/ vnd ward erfuͤllet was Dauid ſagt: Herꝛ es ſe ind Heyden in dein Erb gefallen, die hab n deinenheyligen Tempel verwüſtet/ Darneben haben ſie auchjhre Priuilegien vnd Freihey vbergeben/ vñ den Hoffdienern gewalt daruͤber gelaſſen. Piſonj eynem beruͤhmten vnd qil en riecenetter die Koͤnigliche Hoffhaltung vnd andere ſachen in der Statt nen Kriegs mann ward beuohlen/ die Koͤnigliche Hoffhaltung erſehen mit bewehrten Leuthen zu beſtellen vnd zu verware n Welches er auch mit allem ſuß. 3.. hat /nicht anders als hette er das Roͤmiſche. Heer dahin gefuͤhret/ nit die S geſchahe/ Pövetns ruſte ſich ſonder vil mehr zu verwaren. An den Tempel aber/ darauß ohn vnterlaß 3 an der Juden 1 Sturn des Lim⸗ hter Magnuodie Juden /nemlich des Hyrcantparthej/ damttſich die nſenſche Yeyligthum̃/ ſo vil jmmer moͤglich/ nicht vergreiffen doͤrfften. D ie Ju 4 aucht/alsderei Gyräben zu/ vnd lieſſen ſich zu eynem Gottloſen vnd ſchaͤndlichen eice ſe Haͤnd nach der Speiß/ vnd jhr Sinn nach Kirchen raub ſunde. Doch b h 5 14 ales nichts/ dieweil ſich Ariſtobuli auff von der enpſſe. gar vergeblich ge dem ꝗeind groſſen abbruch thate. Es were auch Pompeij muͤhe vnd arbey


