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vielſeitiger wird. Und ſo wird auch einſt der alleitig ge⸗ bildete Geiſt des Menſchenreichs, nachdem es zu einer Organiſation verbunden iſt, ſeinen großen Leib, den Pla⸗ neten und alle Kraͤfte deſſelben, ſich dienſtbar gemacht ha⸗ ben.— Ins Einzelne kann hier nicht gegangen werden, ſonſt wuͤrde ſich auch auf dieſem Wege die Moͤglichkeit ei⸗ ner Vollendung derjenigen Kuͤnſte und Wiſſenſchaften, durch welche die Menſchen die Uebel der Natur beſiegen koͤnnen, erkennbarer machen und zugleich zeigen laſſen, wie dieſe Be⸗ ſiegung erſt durch gemeinſchaftliches Wirken, durch thaͤtiges Einverſtandenſeyn der enger verbundenen Staaten ihren vollen Nachdruck und ihre Sicherheit erreichen kann. Viele Uebel dauern bloß deßwegen noch fort, weil die Bekaͤm⸗ pfung derſelben mit vereinzelten Kraͤften geſchieht.*)
2) Ein zweiter Hauptanſtoß gegen die Erwartung ei⸗ ner vollſtaͤndigen Beſiegung des Boͤſen liegt in der, zuvor ſchon in dieſer Hinſicht erwaͤhnten, Nothwendigkeit des Boͤſen, als Gegenſatz und Widerſtand des Guten, ohne welchen das letztere nicht beſtehen und noch weniger ſich entwickeln kann. Wenn z. B. kein Krieg mehr iſt, wie
*) So wuͤrden z. B. die Folgen des Mißwachſes einzelner Jahre, bei allgemeinerer, uͤbereinſtimmender Anwendung der bekannten Vor⸗ bauungsmittel(zweckmaͤßige Getreidemagazine, Freigebung des Ge⸗ treidehandels und damit in Verbindung ſtehender Maaßregeln) gaͤnzlich aufgehoben werden.— So wäre auch die Waſſerbaukunſt ſchon weit genug, um durch allgemeine, uͤbereinſtimmende Anwendung derſelben, mit Beruͤckſichtigung des ganzen Laufs der Fluͤſſe, das Uebel der Ue⸗ berſchwemmungen mit großem Erfolg zu bekämpfen. Mancher Staat muß freilich die Koſten ſcheuen, die gleichwohl gegen den Schaden, den ihm die ueberſchwemmungen zufuͤgen, in geringem Verhaͤltniſſe ſtehen wuͤrden.


