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zenorgane eine vollſtaͤndige Ausbildung erlangt haben,*) und da ſie in ſich(in der Concentration) das ganze Pflanzenreich darſtellen. Hoͤher kann und ſoll es das Pflanzenreich nicht bringen, und alle geringern Pflanzen ſtellen nur einzelne Abtheilungen des Reichs in ſich dar, indem dieſe wieder nur einzelnen Organen der vollkommenen Pflanze entſprechen.**)— Die hoͤchſten Geſchoͤpfe, zu welchen das Thierreich ſich erheben konnte, haben eine menſchenaͤhnliche Geſtalt und ein empiriſches Traumbewußt⸗ ſeyn; das Affengeſchlecht bildet die hoͤchſte Abtheilung oder Stufe des Thierreichs, von welcher bis zur geringſten Men⸗ ſchengattung die Natur, wenn auch keinen Sprung, doch den kuͤhnſten Schritt zu thun hatte, denn wenn irgend zwiſchen zwei Reichen die Uebergänge fehlen, ſo gilt dieß von der Kluft zwiſchen dem Thier- und Menſchenreiche.—
Mit der Erſcheinung der hoͤchſten Stufe in einem Reiche, in welcher ſich dieſes, mithin das Ganze, darſtellt, iſt das Reich ſelbſt vollendet, was ſich eigentlich von ſelbſt
*) Die Pflanze hat, nach F. Runge, vier Hauptorgane, nämlich 1) die Laubpflanze(beſtehend aus drei Syſtemen: Wur⸗ zel, Stengel und Laub), 2) die Bluͤte, 3) die Frucht, 4) der Saame. In dieſen(letztgenannten) drei Hauptorganen(Bluͤte, Frucht und Saame) wiederholt ſich die Laubpflanze auf verſchiedenen Stufen, von welcher die Bluͤte die hoͤchſte iſt, indem von ihr aus die Pflanze in ihrer Entwicklung wieder abwaͤrts ſteigt.
„) Das Verhaͤltniß zwiſchen einem Reiche und ſeiner vollkom⸗ menſten Individuen, und wie beide nothwendig Ab⸗ oder Ebenbilder von einander ſind, auch wie auf dieſe Wahrheit das natuͤrliche(Phi⸗ loſophiſche) Naturſyſtem ſich grundet, glaube ich am deutlichſten ent⸗ wickelt zu haben in einer in der Iſis(Jahrg. 1825) abgedruckten Abhandlung:„ueber die urſachen der Verſchiedenheit der Claſſifika⸗ tionsgrundſaͤtze unter den Naturforſchern“.(Heft V. S. 433— 464.)


