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Das Böse im Einklange mit der Weltordnung dargestellt : oder Neuer Versuch über den Ursprung, die Bedeutung, die Gesetze und Verwandtschaften des Uebels : mit kritischen Blicken in die Gebiete der neuern Theologie und Pädagogik in philosophischer Hinsicht / von B. H. Blasche
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nichts mehr entwickeln koͤnne, was als Ergänzung betrach⸗ tet werden muͤßte. Und ſo finden wir es wirklich in den drei Reichen der Planetenſchöpfung unter dem Menſchen⸗ reiche, nämlich im Ird⸗, Pflanzen⸗ und Thierreiche. Es iſt in dieſen Reichen keine Entwicklung des Ganzen mehr, es iſt nur im Einzelnen noch Entwicklung, und dieſe iſt nur Wiederholung, Wiedererzeugung(Reproduktion) der Individuen des Reichs, welche zu deſſen Erhaltung dient. Es haben alſo dieſe Reiche ihre Vollendung, das Ziel ih⸗ rer Vollkommenheit ſchon laͤngſt erreicht, die Idee(Einheit, Anlage) eines jeden iſt vollſtändig verwirklicht, und darum die Entwicklung im Ganzen nothwendig geſchloſſen. Nie⸗ mand wird alſo zweifeln, daß dieſe drei Reiche vollkommen ſind, d. h. daß ſie ihren Ideen vollkommen entſprechen; denn jeder ſetzt es ſogar bewußtlos(ohne Bewußtſeyn der Grunde) voraus, als etwas, das ſich von ſelbſt verſteht, und man wuͤrde denjenigen mit Recht verlachen, der z. B. behaupten wollte, das Pflanzenreich ſey noch in der Ent⸗ wicklung begriffen und werde einſt vollkommner erſcheinen.*)

Ganz anders verhaͤlt es ſich dagegen mit dem Men⸗ ſchenreiche, von deſſen Unvollkommenheit, wie es iſt und war, jeder, ohne den Beweis zu verlangen, uͤberzeugt iſt. Es iſt aber noͤthig fuͤr unſern Zweck, daß man ſich das Verhaͤltniß des Menſchenreichs zu den andern Naturreichen, in dieſer Beziehung, deutlicher denke, und wir wollen es daher zu entwickeln verſuchen, damit es klar werde, wie

*) HPoffentlich wird man das, was Menſchen zur Veredlung der Naturerzeugniſſe, z. B. Pflanzen und Thiere, thun koͤnnen und wirk⸗ lich thun, nicht als eine Vervollkommnung der Reiche betrachten.