ſich in den Hauptunterſchieden des Lebens der Dinge die Stufenentwicklung des Ganzen dar, wie fruͤher bereits nachgewieſen iſt. Es iſt hier noͤthig, daß dem Leſer gegen⸗ waͤrtig ſey, was in den§5. 40— 44. uͤber dieſen Gegen⸗ ſtand vorgetragen iſt. Die Naturreiche bezeichnen, wie aus dieſen§5. hervorgeht, die Hauptentwicklungsepochen des Planeten oder die vier Hauptſtufen ſeiner Bildung, die urſpruͤnglich nach einander entſtanden ſind, aber, einmal entſtanden, auch nebeneinander( durch Selbſt⸗ und Ge⸗ ſchlechtszeugung) fortbeſtehen. Dieſe Naturreiche, da ſie mit und zu einander in nothwendiger Wechſelbeziehung ſte⸗ hen, erſcheinen nun als gebildete Hauptorgane im Ge⸗ ſammtorganismus des Planeten, deſſen Vollkommenheit auf der ſeiner Organe beruht oder durch dieſe Organenvollkom⸗ menheit bedingt iſt, während die Idee des Ganzen, wie⸗ der die Vollkommenheit der Organe bedingt. Der Geiſt (das Leben) unſers Weltkoͤrpers ſtrebt daher in jedem ſei⸗ ner Hauptorgane(Naturreiche) zu einem Gipfelpunkt der Vollkommenheit herauf, und die Entwicklung, naͤmlich die Vermannigfaltigung und Anordnung des Mannigfaltigen, kann nur aufhoren, wenn dieſer Punkt erreicht iſt, weil erſt mit der Erreichung deſſelben die Idee des Organs oder Reichs erſchoͤpft, d. h. vollſtändig dargeſtellt oder verwirk⸗ licht iſt.
Wo wir alſo in einem Naturreiche keine Entwicklung des Ganzen(naͤmlich des Reichs) mehr bemerken, nichts Neues in lihm entſtehen ſehen, das weſentlich zu ſeiner Vollkommenheit gehoͤrte, ſo iſt ſchon daraus zu ſchließen, daß dieſes Reich ſeine Vollendung wirklich erreicht, ſeine ganze Moͤglichkeit in der Wirklichkeit dargeſtellt habe und


