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Das Böse im Einklange mit der Weltordnung dargestellt : oder Neuer Versuch über den Ursprung, die Bedeutung, die Gesetze und Verwandtschaften des Uebels : mit kritischen Blicken in die Gebiete der neuern Theologie und Pädagogik in philosophischer Hinsicht / von B. H. Blasche
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griffen, Ideen), die der Geiſt erzeugt. Nach dieſer Ver⸗ ſchiedenheit des darzuſtellenden Innern wuͤrden ſich zwei Hauptgattungen von Kuͤnſten unterſcheiden laſſen. Alle Kunſt, die von idealer Seite, aus den zeugenden Kraͤften des Gemuͤths hervorgeht und durch organiſche Bewegung aͤußerlich wird oder in die Außenwelt uͤbergeht, iſt unter dem Namen der ſchonen Kunſt, oder Kunſt ohne wei⸗ teres Beiwort, bekannt. Fuͤr die zweite Gattung fehlt noch der allgemeine Name; ich nenne ſie intellektuelle Kunſt; weil bei ihr ein Wiſſen aͤußerlich wird, oder ein geiſtiges Erkennen in die Außenwelt hinzuſtellen iſt, der Geiſt aber vorzugsweiſe Intelligenz genannt wird. Jede Kunſt dieſer Gattung iſt daher zu betrachten als die prak⸗ tiſche Seite einer Wiſſenſchaft, oder jede Wiſſenſchaft, prak⸗ tiſch geſetzt, in der Ausuͤbung begriffen, auf das praktiſche Leben angewandt, iſt intellektuelle Kunſt. Jede hieher ge⸗ hoͤrige Kunſt richtet ſich daher, in ihrer Beſchaffenheit oder ihrem Werthe, nach der Art des Wiſſens oder nach dem Zuſtande der Wiſſenſchaft, deren objektive Darſtellung ſie iſt, ein Umſtand, der fuͤr die Einſicht in die Uebel der Kunſtwelt ſehr wichtig iſt. Auch ergeben ſich daraus zwei Abtheilungen im Gebiete der intellektuellen Kunſt, wovon die eine die techniſchen Gewerbe, die andere diejenigen Kuͤnſte in ſich begreift, deren Beſtimmung iſt, die praktiſche Seite philoſophiſch gebildeter Wiſſenſchaften zu ſeyn, wie die Me⸗ dicin, die Erziehungskunſt, die Staatskunſt und kirchliche Praxis, waͤhrend die techniſchen Gewerbe ſich auf em⸗ piriſche Kenntniſſe gruͤnden.*)

*) So iſt es vor der Hand wenigſtens. Uebrigens iſt es be⸗