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Das Böse im Einklange mit der Weltordnung dargestellt : oder Neuer Versuch über den Ursprung, die Bedeutung, die Gesetze und Verwandtschaften des Uebels : mit kritischen Blicken in die Gebiete der neuern Theologie und Pädagogik in philosophischer Hinsicht / von B. H. Blasche
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Nachträgliche Entwicklungen.

Es iſt bei einer Aufgabe wie die gegenwaͤrtige, deren vollſtaͤndige Loͤſung ich in dieſem Werke verſucht habe, keine leichte Sache, der Forderung der Vollſtaͤndigkeit in jeder Hinſicht zu genuͤgen. Daß nicht hinſichtlich einzel⸗ ner Uebel von Vollſtaͤndigkeit die Rede ſeyn kann, dar⸗ uber habe ich mich im Eingange der zweiten Abtheilung des Werkes bereits erklaͤrt. Dagegen ſcheint die Forderung villig, daß nicht ubergangen werde, was ſich als eine be⸗ ſondere Abtheilung des Boͤſen geltend machen koͤnnte, und was daher unter einer beſondern Rubrik abgehandelt wer⸗ den ſollte. Es koͤnnte ſich daher eine ſtrenge Kritik fuͤr be⸗ rechtigt halten, das Boͤſe im Gebiete der Kunſt, deſ⸗ ſen Entwicklung nun noch folgen koͤnnte, fuͤr eine fehlende Rubrik in dieſem Werke, und demnach fuͤr einen Mangel zu erklären. Allein aus Gruͤnden, die der Leſer im Fol⸗ genden nicht vermiſſen wird, halte ich es fuͤr hinlaͤnglich, in der Fuͤrze und bloß nachtraͤglich uͤber dieſen Gegenſtand zu ſprechen, obgleich es nicht an Stoff gebrechen wuͤrde, ihn auch umſtandlicher zu behandeln.

I. ueber das Boͤſe im Gebiete der Kunſt.

5. 224.

Wir begreifen Kunſt, im Allgemeinen, als die Dar⸗ ſtellung eines Innern in einem Aeußern durch organiſche Bewegung. Das darzuſtellende Innere beſteht nun ent⸗ weder in Gefuͤhlen und Phantaſiebildern, als innern Erzeugniſſen des Gemuͤths, oder in klaren Gedanken(Be⸗