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als den einzig moͤglichen,
ohne weiteres, voraus.
als bekannt
Iſt der Pantheismus derjenige Theismus, in welchem der Gott des All verehrt und als die ewige, unbedingte, allbedingende Welteinheit anerkannt wird, ſo entſpricht er vollkommen der im erſten Artikel des zweiten Kapitels er⸗ ſter Abtheilung dieſes Werks dargeſtellten Idee der Gott⸗ heit, wie ſie die Wiſſenſchaft fordert und als höchſtes, oder vielmehr als Allprincip des Wiſſens und Seyns anerkannt, von welchem alles ausgeht, in welches alles zuruͤckkehrt. Dieſer Pantheismus iſt alſo zugleich der reinſte Monotheis⸗ mus und diejenige Lehre, in welcher die Anſpruche des Verſtandes ebenſowohl als die der Vernunft, vollkommene Befriedigung erhalten. In dieſer Lehre wird alſo nicht behauptet, das All(Pan), als Mannigfaltiges be⸗ trachtet, ſey Gott, ſondern dieſer wird vielmehr als der vollkommene Gegenſatz des Mannigfaltigen, naͤmlich als deſſen anſich⸗reine, einfache, auf und in ſich ſelbſt ruhende Einheit erkannt, mithin als Involution undzabſolute Moͤg⸗ lichkeit alles Mannigfaltigen, welchem nur als Offenbarung Creale Darſtellung) der Einheit Wehheitn F Be⸗ deutung zukommt.
Wer dagegen die Einheit nicht abſolut, ſondern nur als Zuſammenſetzung, als empiriſche Syntheſis(Miſchung, ſey es geiſtige oder leibliche) zu begreifen, die Erſcheinung von ihrem Anſich nicht zu unterſcheiden im Stande iſt, dem iſt der Pantheismus diejenige Lehre, welche Gott und Welt fuͤr einerlei nimmt, letztere alſo als die einheitloſe,


