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dieſelbe bloß auf die Beurtheilung naturwiſſenſchaftlicher Schriften. Die Kritik befindet ſich groͤßtentheils in den Händen des Sophiſticismus(der Methode des Empirismus §5. 212. 213), und wiſſenſchaftliche Werke haben daher, in der Regel, kein gutes Schickſal von Seiten der Kritik zu erwarten, durch die ſie in ihrem Wirken unterſtutzt und gefoͤrdert werden ſollten. Nicht nur finden ſie, durch die meiſten Recenſionen, dieſe Unterſtuͤtzung nicht, ſondern es wird noch uͤberdieß durch verfehlte Kritik das öffentliche Vorurtheil dagegen erregt und ſie dadurch in ihrem Wirken aufs Hoͤchſte beſchraͤnkt. Es ſoll dieß keine Klage ſeyn⸗ denn jede Klage uͤber die natuͤrliche Geſtaltung der Dinge, uͤber die nothwendige Entwicklung der Verhaͤltniſſe, welche den Bildungsgang der Menſchheit betreffen, iſt unſtatthaft — es ſoll nur eine Hinweiſung auf eine der Haupturſachen ſeyn, welche den Fortgang, die weitere Verbreitung wah⸗ rer Wiſſenſchaft hindern. Es iſt natuͤrlich, daß diejenigen, welche wiſſenſchaftliche Darſtellungen nicht zu faſſen vermoͤ⸗ gen und ſie daher fuͤr Myſticismus halten, ſich auch durch Spott, wenn es nicht anders gehen will, dagegen waff⸗ nen, und dieſer iſt— was leicht zu begreifen— gegen die Verbreitung wiſſenſchaftlicher Wahrheit nicht unwirkſam. Mehr aber, als ſolcher Spott, deſſen Quelle man kennt, ſind Mißverſtaͤndniſſe zu fuͤrchten, von welchen auch der Verfaſſer dieſes Werks ſchwerlich verſchont bleiben duͤrfte, und es koͤunte daher nuͤtzlich ſeyn, zum Voraus davon zu ſprechen, ſoweit ſich ſolche vorherſehen laſſen.
§ 221. Wenn man eine philoſophiſche Anſicht oder Lehre nicht


