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ſchiedene Raͤume einnehmen, mithin zu den angrenzenden Gegenſtaͤnden in verſchiedenen raͤumlichen Verhaltniſſen ſtehen: der Gegenſatz zwiſchen Gleichheit und Verſchiedenheit iſt derſelbe, wie der zwiſchen Einheit und Mehrheit(Vielheit, Mannigfaltigkeit). Und ſo iſt es klar, daß zwei Dinge nur inſofern als gleiche erkennbar ſind, als ſie einander zugleich als verſchiedene entgegengeſetzt werden.
IV. Die wahre Natur des Gegenſatzes: Geſetze der Gegenſaͤtzlichkeit.
Daß wir hier auf den Hauptinhalt, gleichſam das Centrum unſers Schluͤſſels kommen, iſt ſchon im Eingange (F. 1.) vorlaͤufig angedeutet worden. Ich kenne die Vor⸗ urtheile, die mir hier entgegentreten werden, und ſie moͤgen ſehen, wie ſie ſich gegen das Folgende behaupten können.— Die Geſetze und Beſtimmungen in Beziehung auf die Natur des Gegenſatzes, die hier aufgeſtellt, und im Verfolg der Un⸗ terſuchung allmaͤhlig nachgewieſen werden ſollen, ſind folgende.
A. Die Glieder des Gegenſatzes ſind gegenſeitig durch einander(relativ) bedingt.
§. 11.
Schon dieſes erſte Geſetz ſtoͤßt gegen ein bekanntes, faſt allgemein verbreitetes Vorurtheil an. Man hält die Glieder des Gegenſatzes gewoͤhnlich fur ſelbſtſtändig, indem man z. B. meint, Licht koͤnne fuͤr ſich beſtehen, ohne ſein Entgegengeſetztes, die Finſterniß, und umgekehrt; eben ſo


