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im Allgemeinen fuͤhrte uns(unter I.) auf die Beachtung des gegenſaͤtzlichen Verhaltens der verſchiedenen Lebensalter. Am ſchroffſten iſt dieſer Gegenſatz zwiſchen der Kindheits⸗ periode und dem Greiſenalter. In jener iſt die Entwicklung, die wir jetzt nur von phyſiſcher Seite betrachten wollen, aufſteigend, die leibliche Bildung iſt zunehmend, wachſend bis zum reifern Juͤnglings⸗ oder angehenden Mannesalter. Wir erkannten das Leben der Dinge, einerſeits wenigſtens, als einen Kampf derſelben mit ihrer Außenwelt, namentlich als einen Kampf des beſondern oder Einzellebens mit dem allgemeinern Leben der Elemente, und es laͤßt ſich natur⸗ wiſſenſchaftlich nachweiſen, daß dieſer aͤußere Kampf ein inne⸗ res gegenſatzliches Verhaltniß der Organe und organiſchen Kraͤfte zur Folge hat, wodurch ein ſtetiger innerer Stoffwechſel geſetzt iſt. Im jugendlichen Alter nun iſt die organiſche, die Außenwelt ſich theilweiſe aneignende, das Eingeſogene eigen⸗ thuͤmlich bildende Kraft der Dinge(der Pflanzen und Thiere z. B.) im Uebergewicht gegen die feindlich einwirkende Aſſimi⸗ lationskraft der Elemente: der Organismus raubt daher ſeinen Umgebungen mehr, als dieſe ihm. Daher in dieſem Alter eine Zunahme des organiſchen Stoffs, eine Vergto⸗ ßerung der organiſchen Gebilde und ſomit auch des Gan⸗ zen; d. h. der Organismus iſt im Wachſen begriffen. Aber die Gegenſaͤtze des Lebens, die nach einander in der Zeit auftreten, fordern(bedingen) einander ſo gut, wie diejeni⸗ gen, die gleichzeitig im Raume ſich offenbaren.(Ein Ge⸗ ſetz, das dem Leſer bald naͤher entwickelt werden ſoll.) Auf das Wachsthum im fruͤhern Alter wird in einem ſpaͤ⸗ tern Abnahme folgen; wenn in jenem die aſſimilirende, bildende Kraft des Organismus uͤber die der Elemente vor⸗


