Vorrede. 11
und ſagen lälst, nehmlich— ſie zerftöre alle Moralität und ſtürze alle Moral über den
Haufen,
Mich heklagen über böſen Willen meines Gegners darf ich nicht, da wir zwar, wie klar vor Augen liegt, Feinde, aber in der That ſo gute Feinde ſind, daſs wir uns ohne Bedenken
auch Freumde nennen könnten.
Weichen kann ich auch nicht, ohne mei- nem Gegner von einer andern Seite in die Hände zu fallen, und ohne das ſeltſamſte aller Aben- theuer zu wagen, dem Verſtande meiner Leſer und meinem eigenen den Glauben an einen Ge- danken anzumuthen, der die beſondere Pigen- ſchaft hat, nur wider die nothwendigen Ver- ſtandesgeſetze gedacht werden zu können— den Gedanken einer Nothwendigkeit die Nicht-noth- wendigkeit iſt, eines unbeſchränkten Vermögens, das nicht alles vermag, eines Unvermögens, das doch das völligſte Vermögen iſt, eines vollſtän⸗
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