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Hertz-durchdringende Buß-Glocke/ So da auffmuntert Zu einem gottseeligen Leben : Insonderheit aber zur recht Christlicher Bußfertiger Vorbereitung ... wegen würdigen Gebrauchs des Hochheiligen Abendmahls/ Worzu gehörig/ 1. Ernste Rew und Leyd über die Sünde/ 2. Wahrer Glaube an Christum/ 3. Besserung des sündlichen Lebens; Begriffen/ In den Sieben Buß-Psalmen des Königes und Propheten Davids: Welche In LIX. Predigten ... in der Pfarr-Kirchen zu Cüstrin ... textualiter erkläret worden / durch M. Martinum Muthreichen/ Archi-Diaconum daselbst
Entstehung
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wieder HERRſelber zu ihnen ſagt. 45. Du biſt werth vor eontpecku meinen Augen geachtet/ du mein Knecht Jacob; darumb Hei prerio⸗ muſt du auch herrlich ſeyn/ und Ich habe dich lieb. Wie ſos reddit. hoch muß der theure Prophet Daniel ſeyn erfreuet worden/ als ihm der Engel Gabriel auß Goͤttlichem Befehl anzeiget/ er ſey bey

G Ott lieb und werth: maſſen die Wort des Engels lauten Dan. Dan 9.& 10

, v.. Du lieber Mann/ dubiſt lieb und werth. Woher kam aberſolches? Daher /daß er ein treuer Knecht war des leben⸗ digen G Ottes.

(4.) In dem ſie nichts andets/ dann die eigentliche aller⸗ 4

wertheſie geiſiliche Freyheit iſt. Gar wol laͤſt ſich hier plirren, Eſtapſapte-

was. Corintb. 7. ſiehrt: Wer ein Knecht beruffen iſt in dem dioa Hibeß. Sues Hrrn der iſt ein Gefreyter des HErrn. Indem Augen⸗ n

tt blich da er in den Dienſt G Ottes tritt koͤmt er iur wahren Frey⸗

veit der Kinder G Ottes.

1.COf. 7.V.12

2. Iſt auch die Knechtſehaff GOCtes/ davon alßßie der ².

1 2 Daoid redet/ Res jucundiſſima, ein überauß⸗ lieblich und er⸗ Res jucun⸗ creulich Werck/ deſſen Suͤſſigkeit warhafftig alle die jenige diſſima,

meclen/ die mit rechtſchaffenem Hertzen in den Dienſt O Occ⸗

neetten. Dann ſolte das nicht wahr ſeyn/ was in dem 19. und

119. Pſalmen etliche mal wiederholet wird: Die Rechte des

HErrn ſind lieblich/ die Gebot des HErrn ſind ſuͤſſer dann

Honig und Honigſeim/ nemlich dem/ der ſie haͤlt; ſolte die Ber⸗ Heiſſung unkraͤfftig feyn/ a. 65. da der HERRſagt: Meinlle Rſa. 65. v.zz⸗ Knechte ſollen froͤlich ſeyn/ und für gutem Muth jauch⸗

zen; das ſey ferne: es bleibet viel mehr ewig wohr/ was Sitach

ſgt 2. Cop. Es iſt nichts beſſers dann GOtt fuͤrchten/ und 3t3 137. n hes füſſers/ dann auff GOttes Gebot achen.

3. Endlich iſt dieſe Knechtſehafft GOttes Res Fudtuoſts-

hma, das allernuͤtzlichſte Ding. Nuͤtzlich nicht eigentlich Kes fän iu- b

GSOE dem HErrn/ ſondern welches eine rechte wunnderbare oſiſſima⸗

Knechtſckafftiſt ihnen den Knechten ſelbſt. Wer in dieſer Welt 8 n