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Man laſſe, durch den einſchlagenden Juſtizbeamten, alle Beſitzer der Geundſtücke, welche auf den„ Wald ſtoßen„ſo wie auch die Vorſtände derjenigen Ortſchaften, in deren Gemarkung der Wald liegt oder aufſtößt, an den Saum des Waldes, auf einen beſtimmten Tag, bey Strafe, citiren.— An demſel⸗ ben begebe man ſich mit den vorhandenen, vorher ſtudirten, Grenzacten, in Beyſeyn der einſchlagenden V Oberförſter, Revierforſtbedienten und Förſter, ebenfalls dorthin, und beſtimme in Beyſeyn der Beſitzer aller auf den Wald ſtoßenden Grundſtücke, jeden Winkelpunct der Grenzlinie des Waldes. Zieht aber die Grenze in gerader Linie eine allzu lange Strecke hin, oder zieht eine ſonſt nicht zu lange Linie üüber eine Anhöhe ſo, daß man von einem Puncte zum andern nicht ſehen kann; ſo beſtimme man in
der geraden Linie zwiſchen den beyden Winkelpuncten noch einen oder mehrere Grenzpuncte, die man 4 d . alsdann Laufer nennt. Auf dieſe von beyden Theilen als richtige Grenzmaale angenommenen Puncte,— . laſſe man alsbald Löcher von zwey Fuß im Durchmeſſer und 1 Fuß tief machen, in deren Mitte Nr numerirte ſtarke Pfähle feſt eingeſchlagen werden müſſen. Zugleich aber bemerke man vorläufig in eine Tabelle, wie viele Schritte ein Punct vom andern entfernt iſt, eb er in einem ſpitzen oder ſtumpfen— Winkel, auswaͤrts oder einwärts abweicht, und was man ſonſt zu bemerken nöthig finden ſollte. Eine
ſölche Tabelle kürzt das Schreiben im Walde ſehr ab, und kann auf folgende Art eingerichtet werden.


