Erſter Theil. Von Unterſuchung der Gegenſtaͤnde, welche den Holzertrag eines Forſtes beſtimmen, und von dem Gange des Taxations⸗Geſchaͤftes.
Erſter Abſchnitt Von Unterſuchung der Groͤße eines Forſtes.(*)
Erſtes Kapitel. Von der Forſtvermeſſung.
Wa man die Groͤße eines Forſtes und den Flächeninhalt der einzelnen Theile oder Diſtrikte in dem⸗
felben wiſſen, welches abſolut nöthig iſt, um ſeinen Holzertrag mit Zuverläͤſſigkeit beſtimmen zu können;
ſo muß derſelbe geometriſch gemeſſen, gezeichnet und berechnet werden.
Jede Meſſung ſetzt aber beſtimmte Grenzen voraus. Es müſſen daher die äuſſern Grenzen der zufammenhaͤngenden Waldungen und der abgeſondert liegenden kleinen Diſtrikte, ſo wie auch die Gren⸗ zen der in dem Walde gelegenen Aecker und Wieſen ꝛc. in Richtigkeit gshracht werden„ ehe man die Meſſung ſelbſt vornehmen kanm.
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6*) Ein Forſt oder Forſtrevier beſteht aus mehreren Walddintikten, und wird grwöhnlich durch einen Revierjäger, reitenden Förſter ꝛc. verwalter. Eine Oherförſterey oder Forſtinſpection hingegen begreift mehrere Forſt⸗ reviere in ſich, und wird durch einen Oberförger, Forſtinſpector, oder Forſtmeiſter ꝛc. inſpicirt.— Und eine
1 Oberforſ me iſterey beſteht aus mehreren Oberförſtexeyen, und wird von einem Oberforſimeiſter, Landforſl⸗ meiſter, oder wie man ihn ſonſt nennen will, dirigirt.— Im pten Kap. mei ner Gru ndſätze der Forſi⸗
direction(8. Hadamar 1803.) iſt weitläuftiger davon gehandels. 1
lich ſo hiitzii trau⸗ zungs


