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De oſſibus generatim. A* horum proprietates generales diſcendas, ſequentia
veniunt annotanda: Definitio is: eſt pars corporis duriſſima omnisque ſen- ſus expers. Eigura externa: licet diverſiſſima, commode tamen di- videnda in ofſa fiſtuloſa, plana ſcu lata et ſpongioſa.
Figura interna ſeu ſtructura: fiſtuloſa ſeu teretia ſeu cy- lindracea in medio habent cavitatem proportionate amplam, medulla repletam, in ambitu autem folide eſt compacta; oſſa plana ordinarie parvis gaudent foveolis ſeu cellulis in- ter ſe tamen conſpirantibus, externe autem aeque compa- ta; ſpongioſa tandem omnino ſunt celluloſa ſeu poroſa, extus lamella tenui oſſea cincta, unde ad frangendum val- de ſunt proclivia.
Subſtantia: chemice examinata aqueas, ſalinas, oleo- ſas, terreasque largitur particulas; anatomice conſiderata viſuntur fibrae peculiares ſeu lamellae ofſeae ſibi invicem incumbentes; quo propius firmiusque hae inter ſe cohae- rent, eo durius fit os. Praeſentia harum lamellarum in oſfibus ſanis non ſolum viſu cognoſcitur, ſed in corruptis quoque per exfoliationem intelligitur*).
Geneſis oſſium ſeu oſteogenia- primum habent naturam gelatinoſi principii, progreſſu autem temporis in membra- nas ſucceffive et quaſi cartilagines degenerantis(ratione quidem cohaeſionis), tandemque partium ſucci oſſei terrea- rum arctiori nexu in genuina oſſa tranſeuntis. Haec oſſi- ficatio ut plurimum a centro incipit**).
Diviſio: in quolibet oſſe pars media ſeu corpus, Dia- pbyſis quoque dicta, ubi punctum oſſificationis, et extremi- tates eius conſiderantur.
Eminentiae externae: quae vel ut continuationes oſſis ipſius eiusque verae ſubſtantiac apparent, et ſupra oſſis fa- ciem, quaſi ramus ex arboris trunco, extenduntur, et Vo⸗ cantur apopbyſes, proceſſus, productiones, protuberantiae, etc. vel offibus adhaerent mediante cartilagine, quare non par- tes oſfis continuae ſed tantum contiguae ſunt; eiusmodi eminentia vocatur epipbyſis, adnaſcentia, appendix, etc.
Membrana illa omnia oſſa externe veſtiens, exceptis dentibus, in quantum ſupra gingivas eminent, perioſtium ex- ternum;
Von den Knochen uͤberhaupt. m die allgemeinen Eigenſchaften derſelben kennen zu ler⸗ nen, bemerkt man folgendes: Beſchreibung des Knochens: er iſt der haͤrteſte Theil am ganzen Koͤrper und dabei voͤllig unempfindlich.
Aeuſerliche Geſtalt: iſt ſehr verſchieden, doch kann man ſie fuͤglich eintheilen in Roͤhrknochen, platte oder flache, und ſchwammichte Knochen.—
Innerliche Geſtalt: die Roͤhrknochen, die man auch runde oder walzenfoͤrmige nennt, haben in ihrer Mitte eine verhaͤltnismaͤſig groſe Hoͤle, worinnen das Knochenmark be⸗ findlich iſt, ihr aͤuſerer Umfang aber iſt ſehr feſt; die flachen Knochen haben gewoͤnlich nur kleine Hoͤlen oder Faͤcher, die jedoch unter einander zuſammenhaͤngen, auſerlich aber gleich⸗ fals feſt ſind; die ſchwammichten endlich ſind durchaus faͤ⸗ chericht und auswendig nur mit einer duͤnnen Knochenſubſtanz uͤberzogen, daher ſie auch ſehr zerbrechlich ſind.
Subſtanz: chimiſch unterſucht, findet man Waſſer, Salz, Oehl und Erde; anatomiſch betrachtet, ſieht man, daß beſondre Faſern oder Knochenblaͤtchen auf einander liegen; je naͤher und feſter dieſe beiſammen ſind, deſto haͤrter wird da⸗ durch der Knochen. Daß dieſe Knochenblaͤtchen wuͤrklich vor⸗ handen ſind, ſieht man nicht allein an geſunden Knochen, ſondern auch in verſchiedenen Krankheiten derſelben, beſon⸗ ders bei der Abblaͤterung*).
Erzeugung der Knochen: ſie beſtehen anfaͤnglich aus einem gallertartigen Weſen, das ſich nach und nach in Haͤu⸗ te und Knorpel verwandelt, und endlich, indem die Erdthei⸗ le des Knochenſafts naͤher an einander kommen, erſt in wah⸗ re Knochen uͤbergeht. Gewonlich geſchieht die Verknoͤche⸗ rung in der Mitte des Knochens zuerſt**).
Eintheilung: an jedem Knochen kann man den mitt⸗ lern Theil oder den Roͤrper wo die Verknoͤcherung zuerſt ge⸗ ſchieht, und ſeine aͤuſern Endigungen betrachteu.
Aeuſerliche Erhabenheiten: dieſe ſind entweder als fortgehende Theile des Knochens und ſeiner Subſtanz anzu⸗ ſehen, und gehen uͤber die Flaͤche des Knochens heraus, gleich⸗ ſam als ein Aſt vom Stamm eines Baums, man nennt der⸗ gleichen Fortſaz, Auswachs ꝛc.; oder ſie haͤngen blos an dem Knochen mittelſt eines Knorpels, ſind alſo nicht als fort⸗ laufende ſondern blos als anhaͤngende Theile des Knochens anzuſehen, man nennt ſolche Anſaz oder Anwachs.
Die Haut die jeden Knochen auſer den ſichtbaren Theil der Zaͤhne aͤuſerlich umgiebt, heiſt die aͤuſere Rnochenhaut; die
*) hieruͤber iſt nachzuſehen: Joh. Ludw. Petit Abhandlung von den Krankheiten der Knochen am menſchlichen Leibe, Berlin. 1725. 8.
mit Kupf. 2. Theile. Joh. Friedr. Böttchers Abhandl. von den Krankh. der Knochen, Kuorpel und Sehnen. Deſſau 1781. 3.
mit Kupf. 1. Theil.
**) Robert Nesbitts Oſteogenie, oder Abhandlung von Erzeugung der Knochen im menſchl. Koͤrper. Altenburg 1753. 4. mit Kupf.
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