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g des sonst uüttigen Ahra.
eilsen der Pleischmand mn Abreilsen eines Theib leser Verletzungen werdiein duf gröſstentheils seins Pm let behult, ie Nu m Meilung weit schueller(e⸗ erlolgt und somit de Thm hhig werden als bei Aupa- 1.
suh d bereichneten Verd. der Operateur den Kuun Theile, welehe er nit ten t, dals er den Kuorpelan Eihe lesser ungeben und so di fer icherer verneiies, und 2u Gi- pfmesset anwenden kann. Uit grölser, aber die Neilong mi wöhulieh eben so gut vie ui gleich in einzelven Filen ä eich gehörig aulegen nülel.
lbs2 Zul haie ul und eim Schwann, Wasser 1
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gellöcher im Horn vorzubereiten und später die Erschät- terungen zu vermeiden, welche mit dem Einschlagen der Nägel verbunden sind. Das Eisen wird daher vor der Operation wieder abgenommen und nach derselben in die alten Nagellöcher wieder befestiget. Ich halte, überein- stimmend mit den meisten deutschen Thierärzten, dieses Hufeisen im Allgemeinen nicht für nöthig; es kann je- doch in einzelnen Fällen nützlich werden, wenn der Haf zu sehr abgenutzte oder ausgebrochene Wände und sehr niedrige, weiche Ballen hat, wo im letztern Falle der gewöhnliche Druckverhand auch an der nicht operirten Seite des Hufes leicht zu stark einschneidet und üble Zufälle erzeugt.— Um das Festliegen des Verbandes ohne Hülfe des Haufeisens zu bewirken, kann man an der Zehen- und an der gesunden Trachtenwand mit der Raspel oder mit einem Rinnmesser 2 oder 3 kleine, ¼ bis 1 Linie tiefe und etwa 3 Linien breite Queer- furchen schneiden, welche etwa Zoll von einander ent- fernt bleiben und deren unterer Rand etwas mehr hervor- steht als der obere. In diesen Furchen erhält das Band eine feste Lage.
Nach diesen Vorbereitungen legt man das Pferd so nieder, daſs die zur Operation bestimmte Seite des Fu- ſses die obere wird, und bindet das Schienbein dessel- ben, wenn es ein Vorderfufs ist, quer auf das Schien- bein des oben liegenden Hinterfuſses, und— wenn der kranke Fufs ein Hinterfuſs ist, ihn eben so auf den obern Vorderfuſs.
Da die bei der Operation betroffenen Theile sehr
reich an Blutgefäfsen sind und ihre Verletzung stets eiue
störende Blutung mit sich führt, so legt man, zur Ver- meidung derselben, zunächst ein starkes Band zweimal recht fest um die Mitte des Fessels, und bindet es mit einer aufziehbaren Schleife zu.
Die Ausführung der einzelnen Methoden geschieht dann in folgender Weise:
4. Bei der sub a bezeichneten Methode scheert man zZuerst die Haare an dem kranken Theile der Krone und in dessen nächster Umgebung ab. Daun untersucht man mit der Sonde, wie tief und in welcher Richtung die Fistel sich unter die Krone in den Huf erstreckt und bezeichnet hiernach äufserlich an der Wand die Gegend, wo die tiefste Stelle hin trifft. Hierauf schneidet man mit dem Rinnmesser eine halbmondförmige Furche in das Horn der Seiten- und Trachtenwand vom Saume am vordern Ende des Knorpels bis eben dahin am hintern Ende desselben, und zwar so: daſs die niedrigste Stelle dieser Furche unter der bezeichneten niedrigsten Stelle des Fistelgrundes liegt. Man macht die Furche mit dem genannten Messer so tief, dals die Fleischblättchen durchschimmern, und an ihrem ganzen uutern oder äu- ſsern Rande verdünnt man das Horn durch schräges Abschneiden so, dafſs der Rand selbst ganz biegsam wird und dadurch weniger auf die Fleischwand drückt.
wie die Hornwand daselbst stehen bleibt; der andere Arm reicht über die Ballen hinaus und sein Ende ist an denselben in Form eines abgerundeten Hakens in die Höhe gerichtet; oder es ist ein sogenanntes geschlossenes Eisen, welches über die Bal- len hinaus reicht und von dessen Querstück ein ähnlicher, aber viel breiterer Haken in die Höhe steigt. In der Regel hat ein sol- ches Hufeisen nur 4 Naxgellöcher.
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Hierauf durchschneide man mit der Spitze eines lorbeerblattförmigen Messers in der ganzen Furche den Rest der Hornwand, die Fleischwand und den Knorpel, führe dann den Schnitt von dem vordern Ende der Fuar- che in einer Bogenlinie, deren Convexität dem Fessel zugekehrt ist, durch die Haut am Rande der entarteten Krone und über die Fistelöffnung hinweg bis zum hin- tern Ende jener Furche im Horn, und löse mittelst Pin- zette oder Haken und dem genannten Messer die entar- tete Krone nebst dem daran haftenden Knorpel und Horn- stück und mit den FFleischblättchen bis in die Furche ab, so daſs eine eiförmige Wundfläche entsteht. Naun reiniget man dieselbe und siehet genau nach: ob irgend- wo noch grünlich oder gelblich gefärbte, oder rauhe Stellen an den zurückbleibenden Theilen des Knorpels zu bemerken sind. Solche Stellen, so wie auch sehr lockere Stückchen und lose Baudfasern müssen sogleich noch abgeschnitten oder mit einem glühenden Eisen ge- brannt werden, jedoch letzteres mit der Vorsicht, dals man gesunde Theile und das Kapselband nicht verletze.
Eine kleine Abweichung dieses Verfahrens besleht darin: dafs man nicht alle Gebilde(Haut und Knorpel)
in einem Akt wegnimmt, sondern zuerst nur die entar-
tete Haut mit dem Hornstück und den Fleischblättchen, und dann erst den frei liegenden Knorpel für sich allein und möglichst vollständig, so daſs seine Eutfernung gründlicher und vorsichtiger bewirkt werden kann.
Nach beiden Verfahrungsarten ebnet man die Horn- ränder mit dem Messer recht genau, so daſs nirgend lose oder hervorstehende Theile bleiben, welche die Wunde reizen oder den Abfluſs des Eiters verhindern könnten. Hierauf lüftet man das um den Fessel liegende Band, um zu sehen, ob einzelne der gröſseren Gefäſs- zweige bluten, und— wenn dies der Fall ist, so un- terbindet man sie oder drehet sie zu. Die Blatung aus den hier befindlichen mittlern und kleinen Gefäſsen ist stets durch einen gut liegenden Druckverband leicht und sicher zu stillen. Fär diesen Zweck legt man, nachdem die grôſseren Zweige unterbunden sind, jenes Band wieder um den Fessel, reiniget die Wunde, bedeckt sie mit glattem weichen Werg recht gleichmäfsig und so, dals letzteres gegen ¾ Zoll dick über die Hautränder hervorsteht, und legt darüber die oben bezeichnete Binde in verschiedenen Richtungen, so daſs sie einen gleichmäſsigen Druck auf die Wunde macht und an dem Hafe ihre Haltung findet. Das Compressionsband wird nun von dem Fessel abgenommen.
Will man das oben bezeichnete Hufeisen benutzen, so wird dasselbe nach geschehener Blautstillung aufge- schlagen und dann der Verband angelegt.
B. Zweite Methode. Das Pferd wird vorberei- tet, niedergelegt und befestiget, wie oben angegeben; doch kann noch vor dem Niederlegen der Tragerand der Seiten- und Trachtenwand an der kranken Seite des Hufes etwas mehr niedergeschnitten werden als an der gesunden Seite.— Da hier zunächst die Aufgabe be- steht: die Trachtenwand und einen Theil der Seitenwand zu entfernen; so trenne man das wegzunehmende Stück Horn an seinem vordern Rande von der übrigen Seiten- wand hinten von dem Rest der Trachtenwand und unten von der Hornsohle. Man schneide daher mit dem Rinn-
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