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ach dem Abtragen(isrr Ge lurch einen von oben mäu. ruuden Schuitt um ihre lus r Schouung der Haut,— ind Masse von dem Ellbogen, ul sewöhulieden Mütelu benitg
einer glatten Narhbe und ar seben. Rs eutsteht zwar kä groſse Wandüfläche, inden ä- maach allen Seiten zuricbär- rin der Eiterung verlängern ä ruarbung erfolgt fast in ders. Xusschalung mit Schonnng de stätigen namentſeh die sehr ge- figten Thieränte Jessel uud lorch ihre Ecfabrmgen berider F nach dem Ausschiten viemnh chwämme muſs 2üerst al Nu. dung und daun auf Maienux aion geriebtet Sein(ui us dier muſs während der Beims en werden.
Sehen kellinde.
enigsten Gefabr etdunien i hen Falle diese peraion 1i licher Beseitigung und Belus
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einem in der Sonde geleiteten schmalen Bistouri, dessen Schneide etwas gewölbt sein kann, queer durch. Das Einführen der Hohlsonde kann sehr erleichtert werden, wenn man durch einen Gehülfen den betreffenden Schen- kel des Thieres gegen den Leib desselben drücken und hierdurch den Muskel erschlaffen läfst; im Moment des Durchschneidens läſst man ihn dagegen am Knie nach hinten und unten drängen, weil hierbei der Muskel mehr gespannt und somit die Trennuug erleichtert wird. Letz- tere bewirke man in mehrern kurzen Zügen, langsam und mit gelindem Druck des Messers, und fühle dabei mit den an der Operationsstelle auf die Haut gelegten Fingern der linken Hand fortwährend, wie weit die Trennung des Muskels erfolgt und wie nahe das Mes- ser der Haut gekommen ist. Mau vermeidet bei dieser
Vorsicht das Verletzen der Haut.— Die Schnittränder des Muskels ziehen sich nach oben und unten zurück, so daſs eine Lücke zwischen ihnen entsteht, welche man sowohl äuſserlich au der Haut, wie auch in der Wunde deutlich fühlen kann. Man untersucht in der letztern mit einem Finger, ob noch einzelne Muskel- bündel ungetrennt sind, durchschneidet in diesem Falle dieselben nachträglich noch und läſst dann das Thier aufstehen.
Die Nachbehandlung besteht in Ruhe und im Be- feuchten der Operationsstelle mit kaltem Wasser wäh- rend der ersten 3— 4 Tage,— nach dieser Zeit bloſs im Reinigen der Wunde. Die Heilung erfolgt fast von selbst in etwa 8— 10 Tagen.
XALIV. Der Sehnenschnitt, oder das Durochschneiden der Heugesehnen an den Glied-
mauſsen(Sectio tendinum flegorum pedis, Tenolomia flegorum pedis).
§. 159.
Das Durchschneiden der Beugesehnen an den Füſsen ist als nothwendig angezeigt: wenn durch andauernde Verkürzung dieser Sehnen bei Pferden ein sogenannter Sehnen-Stelzfufs im höhern Grade erzeugt und un- terhalten ist. Denn der Erfahrung zufolge kaun ein sol- cher Stelzfufs fast nur allein durch die genannte Ope- ration beseitiget werden, indem nach der queeren Durch- schneidung der verkürzten Sehnen die bisherige Span- nung derselben aufhört, und die Theile des Fufses un- ter dem Fesselgelenk eine mehr regelmäſsige Stellung und eine freie Bewegung wiedererhalten, so daſs die vorher fast immer unbrauchbaren Thiere wieder arbeits- fähig werden. Diese gute Wirkung der Operation tritt in der Regel auch da ein, wo das Uebel nicht in ein-
facher Contraktur der Sehnen, sondern zugleich(wie
oft bei dem sog. Sehnenklapp) in Verdickung oder Ver- wachsung derselben unter einander, oder in Verdich- tung und Verknorpelung ihrer Textur besteht; sie ist aber in Fällen der letztern Art zuweilen minder voll- ständig zu bemerken, weun die pathologischen Verän- derungen sich auf alie drei Beugeflechsen und auf den
ganzen oder den gröſsten Theil ihrer Länge zwischen
dem Fufswurzel- und Fesselgelenk erstrecken. Dage- gen bringt die Sehnendurchschneidung keinen Nutzen und sie ist daher nicht indizirt, wenn auſser dem Lei- den der Sehnen noch Verwachsung der Gelenke, groſse Exostosen(Schaale im hohen Grade) und unheilbare Verkrüppelung und Verkümmerung des Hufes bestehen. Doch habe ich in zwei Fällen den sehr verkleinerten Huf wieder vollkommener werden sehen, als nach dem Sehnenschnitt der Fufs im Ganzen mehr in Thätigkeit und der Huf wieder mit dem Erdboden in beständige Berührung kam.
Die Operation ist übrigens im Allgemeinen sehr ein- fach, leicht ausführbar, und selten mit bedeutenden Zu- fällen begleitet.
Der Proſessor Gohier zu Lyon und der Thier- arzt Carbonel zu Aix haben wahrscheinlich dieselbe zuerst im Jahre 1814 und zwar mit gutem Erfolge ausge- führt, nachdem Ersterer schon früher die Unterstützungs-
sehne des Huf beinbeugers allein für diesen Zweck ohne
besondern Nutzen durchschnitten hatte*). Eben so ist auch später die Tenotomie der Beugeflechsen mit glän- zendem Erfolg an stelzfüfsigen Pferden in der genann- ten Thierarzneischule wiederholt 2), und dieser Erfolg von vielen Thierärzten bestätiget worden ³). In neue- rer Zeit wurde die Operation durch Aufuahme der sub- cutanen Verfahrungsweise aus der Menuschenheilkunst, nach dem Vorgange des Professors Stromeyer ⁴), sehr weseuntlich vervollkommnet. Aufser den geuannten Mit- theilungen über einzelne Fälle sind mehr umfassende Abhandlungen von Prinz ⁵), von mir ⁶) und von Die- terichs ⁷) über die Operation vorhanden. S. 160.
Der Sehnenschnitt kann nach zwei Verfahrungswei- sen ausgeführt werden, nämlich: ⁴) mit einer offenen Hautwunde, durch welche die Sehnen an der Opera- tionsstelle blofsgelegt werden, und— 5) mit einer möglichst kleinen Hautwunde, so daſs die Durchschnei- dung der Sehnen unter der Haut(subeutan) geschieht.
Die erstere Verfahrungsweise war bis gegen das Jahr 1838 allein gebräuchlich. Sie bietet im Vergleich mit der zweiten den Vortheil: dafs man durch die grö- ſsere offene Wunde die in der Tiefe befindlichen Theile sehen und nöthigenfalls etwas verschieben, somit die Verletzung der neben der zu durchschneidenden Sehne liegenden Sehnen, Gefäfse und Nerven vermeiden kann; aber sie hat auch den Nachtheil: daſs die Verwundung
1) Procès verbal de la séance publique tenue à PEcole roy. vét. de Lyon le 10. Octbr. 1814. p. 26,— und Proc. verb. etc. de Lyon 1809, p. 18.
*) Compte rendu des travaux de l'école r. d'oeconomie rurale et vétér. de Lyon pendant l'année 1821 par M. Grognier. In den Annal. de P'Agricult. Franc. II. Ser. T. XVII. p. 48.
3) z. B. v. Bruche(in den Compte rendue etc. de Soc. d'agri- cult. pro 1826),— von Miquel, Debeaux und Blane(im Journ. pratique de méd. vét. par Dupuy 1826, und 1828),— von Dehan, Bouissy, Vatel, Delafond, Renault, Cho- pin, Lordon(im Recueil de médec. vétérin. 1831, 1832, 1833, 1835),— von Henderson, Holford, Young, Dick(im Ve- terinarian, Vol. 3. u. 5.) u. A.
*¹) Beiträge zur operativen Orthopädik. Hannover, 1838. ⁵³) Der Stelzfufs der Pferde und der Sehnenschnitt zur Heilung des- selben. Dresden, 1841. ⁸) Magaz. f. d. gesammte T hierheilkunde Bd. VII. ) Akiurgie, S. 190. 48
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