aud anes Sehitt, de wieib bei grolsen Tlieren Si zegen 5 Zoll lang gein uub dei Etstera etwa 3 Toll, i 4 unter dem Darnbeinsrinh aten und ein weuig nath win er Haut, einen Theil is Rach. 1 und innern schiefen uh bs s auf das Bauchfell. Lauhas gelehrte Weise vorsichig, lnrme vermieden werden. hm t man sogleich durch Zadhe die an der Oeffnung legala roru in die Bauchhöhle und Ri angegebene Art zurückhälh. len Uterus mit einem der Giib u Schuitt(wie oben), welcha lung des Organs, aber ds nche zur Seite fühtt; eberg unte, zieht den Foetus denn hneidet die Nabebschuur, Us urt, reiniget nit den Sehwann d Fruchtwaser und rereiieet der Kuopfuath, Sänl a Wi 6 iige frangdsische Thetirle b nkel niedt duch äe Nah a erg- Tampon graujesen 3 lelben den, in utsleſst nsweg 2u WSat
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2— 3 Linien breite Heftnadel(am besten die von Kühn angegebene Nadel zum Abnähen der Nabelbrüche, Magaz. f. Thierheilk. Bd. 1. S. 97), und gegen 1 ¼ Ellen gewächsten Bindfaden, wenigstens 1 ½ Linie dick, bei kleinen Thieren aber nur allein den Letztern gebraucht.
Die Operation kann bei den verschiedenen Haus- thieren, selbst an Pferden und Rindern, nachdem sie auf bekannte Weise gespannt, gebremset und festgehalten sind, im Stehen ausgeführt werden; der Sicherheit und
Grändlichkeit wegen därfte es aber stets besser sein,
sie am liegenden Thiere zu machen.
Man reiniget zuerst das kranke Organ und unter- sucht dasselbe sorgfältig darüber, ob es in seiner Höhle ganz leer ist oder Eingeweide enthält. Bei dem gering- sten Anschein hiervon bemühet man sich, Letztere zu entfernen und läſst deshalb durch Gehülfen das hintere Ende des Uterus(d. h. wie dies der Vorfall zeigt) in die Höhe heben, um die etwa im Innern liegenden Ge- därme zur Bauchhöhle zu senken, und streicht zugleich mit den Eingern von verschiedenen Seiten an ihm in der Richtung nach dem Becken hin, bis man das Organ im Innern sicher für ganz leer halten kann.— Dann wählt man die Operationsstelle, und zwar soviel dies die De- generation oder die Verletzung erlaubt, in der Nähe des sog. Gebärmutterhalses. Denn, von diesem Theile mehr entfernt in der Scheide(jetzt nach dem Becken hin) kommt man der Harnblase zu nahe, und nach dem an- dern(jetzt hintern) Ende zu hat man es gewöhnlich mit zu dicker Masse der Gebärmutter zu thun.
Bei Schaafen, Schweinen und Haunden besteht die Operation in dem Anlegen einer Ligatur an der bezeich- neten Stelle. Dieselbe wird(wie bei der Amputation des Penis) am zweckmäſsigsten so angelegt, daſs man
die in ihrer Mitte doppelt zusammengelegte Schnur rund
um den Theil führt und durch die von der Mitte gebil- dete Oehse des einen Endes das einfache eine Band des andern Endes von oben, das audere einfache Band von unten durchsteckt, so dafs diese beiden Bänder sich in der Oehse kreuzen; dann ziehet man beide Bänder in entgegengesetzter Bichtung möglichst fest an und bin- det einen aufziehbaren Knoten.— Am folgenden Tage öffnet man denselben, zieht die Ligatur noch einmal kräftig nach und bindet dann einen festen Knoten. Gleich
nach dem ersten festen Zuziehen der Ligatur kann man, 1 Zoll hinter derselben, den Uterus abschneiden.— An der Stelle, wo die Ligatur liegt, entsteht Eiterung und hinter derselben brandige Absterbung. Nach 10— 14 Ta- gen fällt das Band mit dem abgestorbeuen Rest ab und die Heilung erfolgt gewöhnlich ohne besondere Zufälle. Bei einzelnen Thieren entstand jedoch ein gegen 4 Wo- chen dauernder Ausfluſs von Schleim mit stinkendem Eiter(Jauche) gemengt.
Die Nachbehandlung besteht in ruhigem Verhalten, in den ersten 3— 4 Tagen in magerem, weichem Fut- ter, in Erleichterung des Kothabganges durch Salze und schleimige Klystiere, und in eben solchen Einspritzun- gen in die Scheide,— bei beschwerlichem Harnen in der Anwendung des Katheters. Später sind eine mehr kräftige Diät, und Einspritzungen in die Scheide von aromatischen und selbst von adstringirenden Mitteln er- forderlich.
Bei Pferden und Rindern wirkt an dem dicken und umfangreichen Organ eine einzige Ligatur zu ungleich, indem diese dasselbe in viele Falten zusammendrängt, so daſs einzelne Stellen zu früh durchgeschnürt, andere aber kaum berührt sein würden. Dennoch haben Binz (Geburtshülfe, S. 253) u. A. die Operation so ausge- führt. Es ist aber deshalb, wie Cartwright(im Ve- terinarian, Vol. XVIII. p. 33) ganz richtig bemerkt, zweckmälsiger: mehrere kleinere Ligaturen queer durch die gewählte Operationsstelle zu legen,— also eine Naht mit Gegenstichen anzubringen, ganz so wie dies bei der Operation der Nabelbrüche und des Mastdarm- vorfalls gelehrt worden ist(S. 119 u. 163). Nach dem Anlegen dieser Naht schneidet man 1 ½ Zoll von der- selben entfernt, den entarteten Uterus queer ab und bringt den Rest desselben nebst der Scheide in das Becken zurück. Es tritt dann da, wo die Naht liegt, durch adhäsive Eutzündung im Innern Verwachsung und an dem freien Ende aufserhalb der Naht Absterbung ein, wobei ein Ausfluſs von stinkender Jauche aus der Scheide statt findet, bis der abgestorbene Theil völlig abgestoſsen ist.
Die Behandlung hierbei ist durchaus so, wie im Vorhergehenden bei dem Abbinden des Uterus bei kleinen Thieren angegeben worden ist.
XL. Die Eröfpfnung der verschlossenen Zitzen am Euter der Kühe.
§. 153.
Der Kanal in einer oder der andern Zitze am Eu- ter der Kühe(und vielleicht auch der Schaafe) ver- wächst zuweilen während des sogenannten Galt- oder Geltgehens, so dafs nach erfolgtem Gebähren die be- troffene Zitze keine Milch giebt, obgleich das Euter an der entsprechenden Stelle strotzend voll von derselben ist. Eben so ereignet sich diese Verwachsung bei Ent- zündungen des Euters. Der Zustand ist sehr lästig für das Thier und aufserdem auch nachtheilig, indem bei fortdauernd gehinderter Ausleerung auch die Sekre- tion in diesem Theile des Euters aufhört und derselbe vertrocknet.
Die hier anzuwendende Hülfe besteht in dem Wie- dereröffnen des Kanals mittelst einer Sonde oder eines
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Troikars von angemessener Gröſse, wie er z. B. von Russenberger empfohlen ist*).
Das Verfahren selbst ist ganz einfach. Man läſst die Kuh, nachdem ihr eine Bremse an ein Ohr gesetzt ist, von Gehülfen am Kopfe festhalten und allenfalls
selbst einen Vorderfufs aufgehoben halten. Böse und
*) Der Russenbergersche Troikar ist gegen 3 Zoll lang, mit einem scharfen und mit einem stumpfen Stilet versehen; die Spitze des Erstern ist von gewöhnlicher Beschaffenheit; es dient zum Durchbohren des Kanals, das stumpfe zum Reinigen der Röhre, wenn sie verstopft ist. Die Dicke der Stilette beträgt nur ½ Li- nie. Die Röhre oder Hülse soll von Silber, gegen 1 Linie im Durchmesser, und am vordern Ende scharf abgeschliffen sein.— Fierz benutzte im Nothfalle statt dieses Troikars einen Federkiel mit einem in denselben passenden Stilet(Archiv Schweiz. Thier- ärzte; neue Folge Bd. 7. S. 287).
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