zch mit saudigen Massen, mh he Zufälle wie bei den win- indet fast immer dei der e Haruröhre eingeführten Pi- ren mit einer Sonde de Sai e oder im Blasenbalse al ‚ſer in der Blase selbst. li man sowohl bei dereha deim Betasten der Blase dun eide.— Un bier die Ser „ist nicht immer sogeich ern es gelingt dies häulg dun er Haruröhre und des Duer selbe, nachdem das Tlier g- siiget ist, enweder iundh Ä. lst eines oder uweier Füger einzange(hei Kleite llerm 5 Ge wan geschessen daläht weiler öfnet. Hach nubs uu Kraft nur sehr vorsichit ſe- s langsam als 2¹ schel u e Zencilsungen eutste b zem Grade geüeben, lle 4. so sueht mau ihn üunhe er Gie Karxrhredofimng
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XAXXIVY. Der Harnröhrenschnitt, Harnröhren-Steinschnitt (Urethrotomia, Litho-Urethrotomia).
§. 131.
Das Eröffnen der Harnröhre bei männlichen Thie- ren durch einen Schnitt geschieht in der Absicht: um in derselben festsitzende Steine zu entfernen und die durch leiztere erzeugten Harnverhaltungen und deren Folgen zu beseitigen.
Die Indikation zu dieser Operation ist demnach vor- handen, wenn bei Urinverhaltungen ein Stein in der Harnröhre als Ursache derselben sicher erkannt wird, oder(bei dem Fehlen auderer bestimmter Ursachen) aus den vorhandenen Umständen mit grofser Wahr- scheinlichkeit vermuthet werden mufſs, und wenn noch keine Zeichen von erfolgter Berstung der Blase wahr- zunehmen sind. Denn wo Letzteres geschehen ist, kann die Operation nichts nutzen, wohl aber(auſser dem Rufe des Operateurs) noch dadurch schaden, daſs ein Schlachtthier unnütz länger am Leben bleibt und wäh- rend dessen der ganze Körper von dem in der Bauch- höhle ergosseunen Urin mehrentheils so durchdrungen wird, daſs bei dem etwa zwei Tage später erfolgten Schlachten des Thieres das Fleisch doch nicht gut zu benutzen ist, weil es nach Urin riecht und schmeckt und schnell in Fäulniſs geht.
Der Harnröhren-Steinschnitt an Ochsen ist hin und wieder schon lange bekanut und wurde zuerst nach dem Verfahren des Bauers Nied zu Eschenthal beschrieben in Meyer'’s Lehrb. f. Land- und Hauswirthe, Nürnberg 1773, S. 157— 161.— Später hat Rohlwes(Allgem. Viebharzneibuch) die Operation, wie er sagt: nach eige- ner Forschung, gut beschrieben und zugleich dabei eine richtige Beschreibung des gekrümmten Verlaufs der Harn- röhre bei dem männlichen Rinde gegeben. Dieterichs
beschrieb sie, ohne wesentliche Verbesserungen(in
seiner Chirurgie, 1822), aber später mit einigen Zu- sätzen über von Auderen mitgetheilte Operationsſälle(in
der Akiurgie 1842). Pilger, Schreger, Hurtrel d'Arboval und Vatel reden nur kurz und zum Theil
unrichtig von ihr. §. 132.
Steine in der Harnröhre sind bei Hengsten und Wallachen, so wie bei männlichen und verschnitteuen Schweinen und Hunden nicht oft, bei Schaafen häufiger, und bei Stieren und Ochsen am häufigsten beobachtet worden. Diese Steine sind stets aus der Blase in die Harnröhre gelangt und haben sich au einer engen oder von ihnen stärker gereizten Stelle der letztern einge- klemmt. Bei Pferden hat man sie an verschiedenen Punkten, vom Blasenhalse bis zur Eichel, und im Ver- gleich bei andern Thieren, am gröfsten gefunden(z. B. wie ein Taubenei, Rossignol, im Journ. de médec. vétér. 1830, p. 268,— wie eine Walluuſs, Morton, on calculous concretions, p. 38). Bei dem Rindvieh sitzen sie stets zwischen der Sitzbeinfügung und dem obern Ende des Hodensackes, am gewöhnlichsten an oder in der Sſförmigen Krümmung der Haruröhre, und zwar theils deshalb, weil die Harnröbre daselbst bedeutend enger wird, theils auch weil der Durchgang durch die
bezeichnete Krümmung erschwert ist. Bei Schaafen fin- det man dagegen die Steine mehrentheils zwischen der Sförmigen Krümmung und dem vordern Ende des Glie- des(weil hier die Harnröhre am engsten ist), zuwei- len aber auch in der Krümmung, sehr selten über ihr. Bei Hunden habe ich sie im Verlauf der ganzen Harn- röhre, meistens aber am obern Ende des Ruthenkno- chens gefunden. Bei dem Rindvieh sind die Harnröh- reusteine von der Gröſse einer kleinen Erbse bis zu der einer kleinen Bohne, bei den übrigen genannten Thie- ren etwas kleiner, oft länglich, mehrentheils glatt, zu- weilen aber auch rauh. Die letzteren sitzen gewöhn- lich an einer Stelle ganz fest, während die glatten Steine zuweilen sich durch Druck mit den Eingern verschie- ben lassen oder beim Niederlegen des Thieres ihren Ort verändern. O 133.
Das Vorhandensein eines Steins in der Harnröhre äufsert sich bei Pferden durch öfteres Stellen zum Har- nen, wobei es den Penis aus dem Schlauche heruuter- hängen läfst, aber entweder gar keinen Urin oder nur einzelne Tropfen entleert; die Blase fühlt sich im Mast- darm sehr gefüllt, die Harnröhre im Mittelflei- sche sehr ausgedehnt and elastisch fluctui- rend au; ein fremder Körper im Blasenhalse ist nicht zu fühlen, dagegen fühlt man bei sorgfältigem Betasten des Penis fast immer eine Härte in der Harnröhre an der Stelle, wo der Stein sitzt; führt man einen Kathe- ter oder eine entsprechende Sonde in die Harnröhre, so fühlt man an dieser Stelle ein hartes Hindernils.
Die Ochsen harnen zuerst im dünnen Strahl oder
tropfenweis(je nach der Gröfse und Form des Steins),
bleiben aber gewöhnlich dabei während mehrer Tage ruhig, bei gutem Appetit, ohne Fieber und dem An- scheine nach ganz gesund. Bei diesem scheinbaren Gesund- sein und bei dem gewöhnlich eugen Zusammeustehen dieser Thiere in nicht hellen Ställen, deren Fufsboden beständig feucht ist, werden sehr oft jene Harnbe- schwerden in der ersten Zeit gänzlich übersehen, bis weitere Zufälle den höhern Grad der Harnverhaltung andeuten, nämlich: unruhiges Hin- und Hertreten, Schla- gen mit den Füſsen oder Umsehen nach dem Leibe, fruchtloses Drängen zur Harnentleerung oder nur Abge- hen einzelner Tropfen; späterhin Traurigkeit, Zurück- treten von der Krippe, etwas beschleunigter Puls. Un- tersucht man unter diesen Umständen die Blase und Haruröhre, so findet man erstere sehr augeföllt, letztere etwas gespaunt, doch nicht so deutlich wie bei Pfer- den. Sehr häufig fühlt man auch den Stein in ihr wie eine etwa erbsengroſse Erhabenheit, wenn man die Harn- röhre von der Sitzbeinsfügung an zwischen den Dau- men und Zeigeſinger nimmt und mäſsig drückend an ihr bis zum Scrotum heruntergleitet. Zuweilen fühlt man hierbei den Stein nicht, aber wenn man au seinen Sitz gelangt, zeigt das Thier Schmerz und man kann sicher annehmen: daſs der Stein da sitzt, wo das Thier bei dem Zusammendrücken der Harnröhre zuckt. Aber auch 44


