nulation zu versetzen, wona ſach den allgemeinen Gims hiebt. ihliehen Thieren kommt, w le und Kürue des Blasedh are, böehst selten eine Har vor, dals die Applikaim k rd. Doch kann sich des- Seheide in der Ungegent da verschwollen, oder wem ü- Voriall der Gebärmatter dde nengedrüekt is. Menn i a- we Stark ausgedehot au fülle bt bald a heseiisen it, de ängen, kann man ersuheb: b as vordere Eude ies Chsiste
(dess. Systemat. Handb. S. 1554). Derselbe führt an:
dals die Landleute bei hartnäckiger Harnverhaltung, die sich durch kein anderes Mittel bezwingen läfst, mit einem Messer einen länglichen Einschnitt in das Mittelfleisch machen, die Blase öffnen und hiernach die Wunde ganz einfach behandeln. Er schlägt statt dessen den Ge- brauch eines Troikars mit biegsamer Röhre, oder eines 12— 16 Zoll langen und beinahe im Halbkreise gebo- genen Troikars und die Einführung desselben durch den
Mastdarm, vor. Dieser Troikar(den Pilger auf Taf.
II. c. Fig. 2. abbildet) ist nach dem, in der Menschen-
heilkunde gebräuchlichen Flurantschen Troikar ge-
macht, für Pferde gegen 3 Linien dick, das Stilet mit einer Rinne versehen, und die Röhre wird jetzt am Ende ohne Seitenöffnungen gemacht. Er ist das geeig- netste Instrument zu dieser Operation, dieselbe kann aber im Nothfall auch mit dem von Hayne für den Ma- genstich u. s. w. angegebenen geraden Troikar(Siehe oben S. 113) oder mit jedem andern dünnen Troikar, dessen Röhre keine Seitenöffnungen hat, ausgeführt werden. Denn bei der übermäſsigen Ausdehnung der Blase ist dieselbe auch mit einem geraden Instrument zu erreichen.
§. 122.
Der Blasenstich wird, so wie Pilger angegeben,
nach zwei Methoden, nämlich entweder— a) durch den After und die untere Wand des Mastdarms oder,— 5) durch das Mittelfleisch gemacht. Die erstere Methode ist leichter ausführbar und die Operationswunde heilt nach jener immer sehr leicht, während bei dieser eine besondere Nachbehandlung derselben erforderlich ist und auch leichter eine Fistel entstehen kann, deren Heilung schwierig zu bewirken sein möchte. Dagegen ist die Ausleerung des Urins bei der ersteren Methode(wie Rychner in seiner Hippiatrik S. 279 richtig bemerkt), wenn dieselbe am stehenden Pferde unternommen wird, nicht so vollständig zu bewirken, wie bei dem Stich durch das Mittelfleisch; es kommt jedoch auf eine so gründliche Ausleerung auch nicht an, da dieselbe, bei der fortdaueruden Absonderung in den Nieren, doch nur für einen kurzen Moment bestehen würde. §. 123.
Bei groſsen Thieren mufs die Operation in der Re- gel, wenn dieselben stehen, auch iu dieser Stellung aus- geführt werden, weil das gewaltsame Niederlegen die Gefahr einer Zerreiſsung der angefüllten Blase herbeiführt; haben sich aber die Thiere von selbst niedergelegt, so ist die Operation eben so gut im Liegen zu verrichten und Ryehner hält sogar eine Rückenlage für nöthig, wenn man den Blasenstich per anum mit gutem Erfolge machen will. Es sind ihm von der im Stehen ausge- führten Operation üble Beispiele bekannt; ich habe sie auf diese Weise an vielen Thieren zum Versuch ge- macht und dieselben stets geheilt, ohne daſs irgend ein übler Zufall darnach eintrat.— Kleine Thiere wird man zu dieser Operation immer am besten sauft auf eine Seite niederlegen.
Zur Operation im Stehen müssen die Pferde ge- bremset, ihre Hinterbeine gespannt, ihnen der Kopf hoch gehalten und der linke Vorderfufs aufgenommen werden;
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oder man zieht ihnen den linken Hinterfufs mit der Spannleine so weit nach vorn, dafs sie mit demselben weder auſtreten noch schlagen können, und läſst ihnen den Kopf in die Höhe halten. Liegt das Thier, so fes- selt oder bindet man ihm die vier Füſse einfach zusam- men und giebt ihm alleufalls, wenn man es für zweck- mäſsig erachtet, eine Rückenlage.
a) Vor dem Harnblasenstich durch den Af- ter und Mastdarm wird aus letzterem der etwa vor- handene Koth mit der Hand oder durch Klystiere von lauwarmem Wasser entfernt. Dann bringt der Opera- teur seine linke, mit Oel, Schleim u. dgl. bestrichene Hand, und zwar die hohle Seite nach unten gekehrt, in den Mastdarm und setzt auf dessen untere Fläche, bei Pferden etwa drei Zoll vom After entfernt, die Fingerspitzen mäſsig fest auf. Mit der rechten
Hand führt er den, innerlich und äuſserlich beölten
Troikar, dessen Spitze in die Röhre zurückgezogen sein muſs(bei dem Gebrauch eines krummen Troikars die concave Seite desselben nach dem Mittelfleische ge- kehrt), unter jener Hand in den Mastdarm und an den Fingern geleitet, zu dem am meisten hervorragenden Punkt der untern Wand, wo maun das vordere Eude der Troikarröhre mit den daselbst befindlichen Fingern der linken Haud ergreift und es so hält, daſs es gegen das Schaambein gerichtet steht oder mit der unteren Wand des Mastdarms fast einen rechten Winkel bildet. Dies ist nöthig, um das Instrument sicher in die Blase zu bringen und Nebenverletzungen zu vermeiden. So gehalten, schiebt man die Spitze langsam aus der Röhre hervor(ohne hierbei die Schleimhaut zu verletzen) und drückt dann das Iustrument in der bezeichneten Rich- tung schnell durch die untere Wand des Mastdarms zwei bis drei Zoll tief in die Blase. Ist dies gesche- hen, so hält man die Röhre mit der linken Hand ſest, zieht mit der rechten das Stilet aus ihr und läfst den Urin abfliefsen. Um letzteres zu vervollständigen, kann man, wenn der Ausfluſs nachläfst, mit der im Mast- darm beſfindlichen Hand einen gelinden Druck auf die Blase machen.
Nachdem der Ausflufs beendet ist, zieht man die Röhre mit der rechten Hand aus der Blase und der Darmwand heraus, wobei man die letztere mit den Fin- gern der linken Hand neben dem Eiustichpunkte ein we- nig zurückhält, um Zerrungen zu vermeiden.
Die Wunde zieht sich sogleich völlig zusammen und verheilt von selbst. Die Nachbehandlung der Opera- tionsstelle ist deshalb gewöhnlich nur auf die Minde- rung der Reizung beschränkt, wozu Klystiere von schleimigen Flüssigkeiten, kalt angewendet, oder Ein- sprützungen von einem schwachen Bleiwasser, genügen.
5) Der Harnblasenstich durch das Mittel- fleisch beginnt mit einem 1 ¼— 2 Zoll langen Ein- schnitt, den man mit einem geballten Bistouri neben dem untern Rande des Afters, in schräger Richtung nach der Mittellinie des Mittelfleisches zu, macht. Nach Durchschneidung der Haut trennt man das neben der Harnröhre und dem Sitzbein liegende Zellgewebe bis zu dem Blasenhalse, theils mit dem Messer, theils mit dem Finger, fühlt dann mit letzterem nach dem ausge-
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