Druckschrift 
Julii Casserii, Placentini, und Danielis Bucretii Anatomische Tafeln, zusamt deroselben höchstnöthigen Erklärung
Seite
176
Einzelbild herunterladen

. 8e*) o( ments mit Schlachten der Thiere dieſes Theils/ der Anaromie nem⸗

und Opffern waͤren umgegangen/ lich ermangeln ſolte; es iſt dieſelbe und die Leiber der Opffer⸗Thier gleichſam die eine Hand des Me⸗

geſchicklich zerleget haͤtten. dici oder Chirurgi, auch gibt ſie ei⸗ Die Artzneykunſt les Geſchenck vom Himiel iſt/ was Zuſchauer nur herbey nahet/ gott⸗ wuͤrde durch dieſelbe koͤnnen Gu⸗ ſeli e Gedancken/ von er irꝛdiſchẽ tes ausgerichtet werdenſwann ſie Huͤtte dieſes Leibes/ zu haben:

Welche war der Seelen Haͤuſelein/ Die bließ GOrt mit ſein in Athem drein. Wohl ſcheints/ als ſey nun alls dahin/ Weil er da lißt /ohn Muth und Sinn⸗/ Doch ſoll ſich bald finden wieder/ Teben und Arafft in allen Gliedern. Bald werden dieſe rodten Bein Erwarmen/ und ſich fuͤgen fein Zuſammen/ mit Krafft und Leben/ Ott wirds herꝛlich wieder geben.

Wer einen Weiblichen Coͤr⸗ aller ſchnoͤde Ankunfft/ und vor⸗ er zerlegen ſihet/ wird gewißlich! mals erbaͤrmlich⸗elende Herberge

7 auch faſt wider Willen/ an unſer in Mutterleibe/ gedencken muͤſſen.

Schaul wie mit ſchlechtem racht die Huͤtte iſt gezieret: Da doch ſein leceren ein dit Atast pergiß

Die Hoͤhl/ allwo der lenſch zu erſt das Leben ſpuͤret/ Geſtan hrera iſt.

Es gehet wunderlich: es kan ſich nicht beſinnen/

Nun tritt aus dem beerſ ein neuer Menſch hervor: Wie ſonſt der kluͤgeſte;

wie ſie ein ed⸗ uem jeden Anlaß/ der auch als ein

d auch der armſte Thor. Er