Druckschrift 
Julii Casserii, Placentini, und Danielis Bucretii Anatomische Tafeln, zusamt deroselben höchstnöthigen Erklärung
Seite
23
Einzelbild herunterladen

Von den Sieb und Keil⸗Gebeinen. 23 1 chet auch wohl mit weiterem Umgriff ſechs univerſal. Lib. I. Cap. XVI. P. 196. zu. a Theile ſolchen Beines/ deſſen erſter und leſen iſt. Dieſer haͤlt auch davor p. 207. Gebeine anderer mit gar vielen ſchreg⸗ und ablan⸗ mit Conrad. Vict. Schneider. in ſeinem 6ℳ6, gen Loͤchern als kleinen Roͤhrgen durch⸗ Buche von dem Sieb⸗foͤrmigen Beine/ deſnm Nadt lär b bohret/ wovon das Bein den Namen er⸗ ingleichen von dem Fluſſe in die Naſe pag.

Redſörmi rma i haͤlt; der dritte iſt das in der Mitte dieſes 212. 3²23. daß die Loͤcher des Siebbeines R. doerdana dag Beins innerhalb befindliche von einem bey den Menſchen nicht offen ſeyn/ daß dey ewem Sitt ſehn breiten Juſſe oben ſpitzig zulauffende/ die waͤſſerige Feuchtigkeit dadurch aus dech dee maiſen banr. demnach laͤnglicht dreyeckigte Fortſatz/ dem Gehirn in die Naſe flieſſen/ und der etgehen wie dechde ſeiner Figur halber der Hanen⸗Kamm/ Geruch durch ſolche zum Gehirn durch⸗ ere mraſiitſade criſta galli, genennt/ Tab. V. Fig. 1. D. dringen koͤnten/ ſondern ſie waͤren ſowol dem Hher Kmen Tab. VI. Fig. 2. D. ingleichen die Schei⸗ mit dem dunnen oder viel mehr harten u dan da gan dewand(ſeprum) des Siebbeines/ weil unloͤcherichten Hirn⸗Haͤutgen inwendig

e gnd es dieſes in zwey Theile theilet/ und mit dichte beleget/ als auch von des harten

1 nt ſeiner Zwiſchen⸗Lage und Unterſcheidung kleinen Roͤhrgen und von denen Faͤden 2n ganundgnſcn verhindert/ daß die Zitzenfoͤrmige Fort⸗ des erſten zum Geruch beſtimmten Ner⸗ ddechene faͤtze(proceſſus mammillares). der Ge⸗ ven paars/ die durch ſolche hinaus in das Daupt ſtoſſet ſche Ein ruchs Nerven einander nicht druͤcken moͤ⸗ innere uͤber die Hoͤlen der Naſen geſpan⸗. tader Oder auswadg. gen/ ſo macht es auch an ſeiner oberen un⸗ netes Haͤutgen gehen/ gantz verſtopffet

Arrnſchale inder gleichen und rauhen Hervorragung das und blind/ deßhalber der Nutz ſolcher ſeve nur ſchwanmt Senſenſoͤrmige Theil des harten Hirn⸗ Loͤcher alleine zu Durchlaſſung der ner⸗

t auch gewiſſer um haͤutgens durch anwachſen feſte; dieſem vichten Zaſern gewidmet zu ſeyn ſcheinet. gdadin/ daß deſche innern und obern Fortſatze ſtehet entgegen Das andere iſt das Keil⸗Gebei⸗ dem Bimsſteie mir ein anderer auſſerer und unterer/ welcher ne/ cuneiforme, ſphœnoides, Lib. II. a Kaͤmmerqr wk die Naſenloͤcher oberhalb unterſcheidet/ Tab. I. x. alſo benanaſet wegen ſeiner Ge⸗

nrſtdene Ben und ein groſſes Theil von der Naſen⸗bei⸗ ſtalt/ und weil ſichs zwiſchen die andern a derſchene Danee nigten Scheidewand Lib. II. Tab. III. f. der Hirnſchale und obern Kinnbackens

nrde Flececpt ja mit dem auſſerſten Pflugſchaar ſelbi⸗ Rnochen ſo feſte wie ein Keil eingeſetzet: Sd fnicn ſrs ge gantz machet/ welches der vierte Theil Es fuͤhret auch den Namen des vielfoͤrmi⸗ d ſeanthe iſt; der fuͤnffte und ſechſte aber begreiffet gen/ multiforme, polymorphum, weil

ſo die Naen Wnmn die gewirbelte(rurbinara) Naſenbeine. es ſehr ungleicher Geſtalt iſt/ aus⸗ und in⸗

11 un ſie vonſenem dhna Noch werden auf beyden Seiten in⸗ wendig mit vielen Fortſaätzen verſehen/ in⸗ aiden/art untne nerhalb des Siebfoͤrmigen Beines von gleichen das Grund⸗Bein/ baſilare, we⸗ deſin fiufm d di einigen dunnen uͤberzwerchen und etwas gen ſeines Lagers/ denn es liget der Lan⸗ uts de eftrtudä ſchlimm⸗ſtehenden Knochen/ gleich als ge nach vorwerts/ der Breite nach in der dr ada Nd k von beinichten Scheidewaden getheilet/ Mitte zuoberſt des Mundes/ dahero heiſ⸗ ud uim v jederſeits drey Hoͤlen(ſinus) gefunden/ ſet es auch das Gaumen⸗Bein/ und alſo 1an ell rchiden. als Abzuͤge oder ausfuͤhrende Gaͤnge der recht mitten in der Grundfeſte des Haups/

azwe d he, waͤſſerigen Feuchtigkeit des Haupts/ da⸗ alſo daß es faſt alle deſſen und die meiſten Satm D g 2 3 7 A 8 3 e

nd ea 3 von Raymundus Vieuſſens neurograph. des obern Kiefels Beine beruͤhret/ und alast un ah 7' mit Jugxnest