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Benennung aller Beine menſchlichen Leibes. 19
Halß/ 12. Ruͤcken/. Lenden/ 4. biß 5. des heiligen Beins/ Gewerbbeine ſich er⸗ ſtrecket; 2. Die 12. Rippen beyderſeits/ mit welchen vorwarts der dreytheilige
Bruſt⸗Knochen/ oberhalb die zwey Schluͤſ⸗
ſelbeine/ und ruͤckwerts die zwey Schul⸗ ter⸗Blaͤtter verbunden ſind; und 3. das ungenante Bein/ deſſen Theile ſind bey⸗
derſeits das Darm⸗(ilium) Huͤfft⸗(co-
xendix) und forne die Schaam(pubis) Beine. b
Die Gliedmaſſen ſind Haͤnde und Fuͤſſe; Jene haben das Achſelbein/ den Ellenbogen/ als deſſen groß und klei⸗ ne Roͤhre/ und die auſſerſte Hand/ an welcher die 2. Beine der Hand⸗Wurtzel/ vier Beine der Vor⸗oder Mittel⸗Hand/ und 15. der Fuͤnff⸗Finger/ denen noch die
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Geleich⸗beinigen hinzu zuſetzen/ zufinden. Die Fuͤſſe werden eingetheilet in das dicke Schenckelbein/ das Schienbein/ woran die groß und kleine Roͤhre/ mit der Knie⸗ ſcheibe/ und den aͤuſſerſten Fuß/ an wel⸗ chem 7. Beine der Fuß⸗Wurtzel/ z. deß Vor⸗oder Mittel⸗Fuſſes/ und 14 derer Fuß⸗Zehen befindlich. Dieſem allen iſt noch das ypſilon(ypſiloides, hyoides,) oder Zungenbein beyzufuͤgen/ welches mit den andern keine Einlenckung hat. Daß man alſo derer Gebeine zehlen kan/ am Haupte 60. an dem Rumpffe 6⸗/ an bey⸗ den Haͤnden 60. an beyden Fuͤſſen 60/ in allem 249. dergleichen ziemliche Anzahl die Natur zur Vollkommenheit des Men⸗ ſchen/ und ſeiner Actionen vor noͤthig er⸗ achtet mitzutheilen.
— Des Il Buchs/ III. IV. Taffel. Von denen Beinen der Hirnſchale insgemein/ b und deren Naaten inſonderheit.
Das Haupt/ worzu alles von ſeinem BGipffel oder Wirbel an/ biß zum erſten Halß⸗Gewerbbeine gehoͤret/ und gantz beinicht iſt/ zu ſicherer Einſchlieſſung des gar edlen Gehirns/ begreiffet die Hirn⸗ ſchale/ den Grund des haarichten Theils/ und die zwey Kienbacken/ welcher beyder Theile Knochen gar viele/ und von ſonder⸗ licher ſtructur ſind. Die Hirnſchale beſtehet aus z. Taffeln/ L II. Tab. IV. H 2. I.2. zwi⸗ ſchen welchen ein in viele Kaͤmmergen einge⸗ theiletes Marck befindlich/ L. II. Tab. IV, Kz. Tab. V, Fig. 1, cc. Tab. VI, F ig. IV, aa; thre
auswendige und obere Flaͤche iſt glatt/ und
gleichſam poliret/ die untere aber rauh/ wegen vieler Anhaͤnge und Fortſatze/ ihre
innere und obere iſt glatt und eben/ auſ⸗ ſer wo die kleinen Forchen ſind/ ſo die Blut⸗Gefaͤſſe eingedruckt haben/ L II, Tab. IV, FF. Tab. VI, Fig. 4, BB. die un⸗ tere aber ſehr uneben/ wegen der Hoͤlen und hervorſtehenden Beinen. Sonſten hat ſie auch zu Durchlaſſung der Nerven und Blut⸗Gefaͤſſen/ viele Loͤcher unter⸗ ſchiedlicher Groͤſſe/ und was am merck⸗ wuͤrdigſten/ weil die Hirnſchale aus vie⸗ len Beinen zuſammen geſetzt iſt/ ſiehet man deßhalber beſondere Fugen/ die mit gu⸗
tem rechte Naaͤte zu nennen ſeyn. Solche Naͤaͤte/ ſururæ, ſind eigene oder gemeine; Die eigene ſind vor die Gebei⸗ ne der Hirnſchale Wleine ſolche Kleän. C 2 er


