18 II. Buchs J. 11. Taffel.
aber x. befeſtigen ſie die Knorpel und Kno⸗ chen/ damit ſie nicht verrencken/ worzu der Baͤnder einige commun ſind/ diejenige/ ſo dunne und haͤutigt ſeyn/ und rings um die Gelencke umgeben/ ſo/ daß ſie Haupt und Hoͤle umfaſſen und zuſammenhalten/ da⸗ mit die Haͤupter nicht aus der Pfanne und denen Hoͤlen in der Bewegung außtreten/ noch auch beyde Haupt und Hoͤle/ ſo ſich einander beruͤhren ſollen/ voneinander zu⸗ weit abgehen moͤgen: einige aber eigene/ die ſo dick und rund ſeyn. 2. Verbinden ſie die Beine/ auch wo ſie nicht eingelenckt ſind/ miteinander/ zum Exempel/ die Arm⸗ und Bein⸗Schienen mit ſich ſelbſten. 3. Dienen ſie die Sennen oder Haarwachſe zu beſchutzen/ an ihrem Orte zu halten/
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zu beſeſtigen/ und ſicher durch zulaſſen/ auch zu bewahren/ damit ſie bey der Bewegung von der Haͤrte des Beins nicht beſchaͤdiget werden. 4. Vergroſſern ſie die Hoͤlen und Pfañen der Beine.5 Halten ſie die Vilcera, damit ſie nicht durch ihre Laſt ſincken und was dergleichen mehr iſt.
Wer nun von dieſem mehr Nachricht
verlanget/ beliebe nachzuſchlagen Hierony- mum Fabricium ab Aquapendente in ſei⸗
nen Oper. Omn. Anatom.& Phyſiolog. Andreæ Laurentii hiſtoriam anatomicam,
Isbrandi de Diemerbroeck anatomiam corporis humani, Clopton Havers Oſteo-
logiam novam, Dominici Ga gliardi ana-
tomiam oſſium, Petri Dionis anatomiam, und andere mehr.
II. Buchs I. II. Taffel.
Benennung aller Beine menſchlichen
Leibes.
6„As dieſe zwey Taffeln in ſich begreif⸗ fen/ findet man in Ourchſehung derer Summarien. Man achtet auch vor unnoͤ⸗ thig/ ſolchen Generalibus noch viel hinzu zuthun/ da ohne dem jeder Theil gar genaue Unterſuchung noch in ſolgendem zu gewar⸗ ten hat/ dahin wir uns ohne fernern Auff⸗ enthalt auch wenden/ zuvor aber nur noch die Eintheilung derer Beine/ woraus ihre Zahl abzunehmen/ erzehlen. Man thei⸗ let nemlich ein celeton oder Bein⸗Coͤr⸗ yer ein in das Haupt/ den Rumpf/ und die
auſſerſte Gliedmaſſen; mit dem Namen
des Haupts begreiffet man die Hirn⸗ ſchale und das Geſichte. Die Hirnſchale be⸗ ſtehet aus acht Gebeinen/ unter welchen 2. gemeine mit den obern Kinnbacken/ das
keilfoͤrmige(ſphœnoides)und ſchwammich⸗ te(ethmoides) und 6. eigene alleine vor die rechte Hirnſchale gehoͤrige/ als da ſind/ eins der Stirn/ 2. des Vorhaupts/ eins des Hinter⸗Haupts/ und 2. der Schlaͤffe/ in welchen noch die 3. Beingen in der innern
Hoͤle des Gehoͤrs/ der Hammer/ Amboß
und Stegereif/ enthalten ſind. Das An⸗ geſichte begreifft den obern uñ untern Kinn⸗ backen: der obere beſtehet aus eilff Gebei⸗ nen/ der unter aus zweyen; in beyden ſind 16. Zaͤhne befindlich.
Der Stumpff oder Rumpf wird eingetheilet/ 1. in den Ruckgrad/ wel⸗
cher von dem erſten Gewerbbeine des Ge⸗
nickes biß zum dreyknoͤchichen Schwantz oder Guckucks⸗Beine/ und alſo iae de Halß/
ungen deſei gend gi
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