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Trunk, ein lähhe terſturm, kann d nach ſich zieh Krankheiten un d einer andern.
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des Landvolks und ihrer Verſchlimmerung. 5
Aebeit und Bewegung heiß und durſtig iſt, ſo ruhe man erſt ein wenig, bis man etwas verduͤnſtet hat; dann kann man trinken: aber nach und nach nur immer ein wenig. Man loͤſcht den Durſt ſo beſſer, und bewahrt ſeine Geſundheit. Wenn man auf einen dalten Trunk oder nach einer andern ſchnellen Abkuͤhlung einige Zufaͤlle bemerket— ein Druͤcken und das Gefuͤhl einer Schwere im Magen, die Empfindung, als wenn das getrunkene Waſſer u. dgl. da wie ein Stein laͤge, Beklemmung, Aufblaͤhung, Schau⸗ dern, Schmerzen und Stechen in der Seite oder ſonſt wo im Leibe— ſo kann man oft dem voͤlligen Ausbruch einer Krankheit dadurch noch vorbeugen, daß man ſich ſogleich wieder durch maͤßige Arbeit in Bewegung ſetzt und dabey viel von einem verduͤnnenden Getraͤnke z. B.
Waſſer mit etwas Milch oder mit Eſſig vermiſcht, klare
Buttermilch, Molken, oder Thee von Holderbluͤthen, aber
alles lauligwarm trinket, damit die Ausduͤnſtung dadurch wieder hervorgebracht werde. Hat man es aber verſaͤumt ſich ſogleich wieder durch Bewegung in Schweiß zu bringen, ſo darf es ſpaͤter hinaus nicht mehr geſchehen. Es wuͤrde dann ſchaͤdlich ſeyn. Man trinke aber fleißig von den angegebenen Getraͤnken, und ſetze ſich in ein tiefes Fußbad von warmem Waſſer, oder, welches noch beſſer iſt, in ein Bad uͤber den halben Leib. Man kann auch uͤber den Hals, die Bruſt und den Leib, wo man etwa Schmerzen oder Druͤcken fuͤhlt, Tuͤcher uͤberſchlagen, die in warmes Waſſer getaucht worden, den Dampf von ſiedendem Waſſer mit dem Athem einziehen, wenn etwa die Bruſt beklemmt iſt, und ſich Klyſtiere von warmem Waſſer oder von Holder⸗ und Kamillenthee geben laſſen. Bey Koliken und Durchfaͤllen nach Erkaͤltung wirken warme wollene Tuͤcher, trocken auf den Unterleib gelegt und fleißig wie⸗ derholt, ſehr gut. Bey heſtigen Zufaͤllen kann das Ader⸗
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