iten tdtlich, die Krankpeiten
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u kalt, oder n, oderwenn etfullt it: ſo
h nachtheilig
icht derh und ſeht, dß ſie tagen koönnen,
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ohne Schaden der Geſundheit unternehmen und aushalten,
ohne ſeinen Koͤrper mit der Kleidung bedeckt zu haben,
des Landvolks und ihrer Verſchlimmerung. 53 . 2⸗
Insbeſondere 1) der heißen Luft.
Die ſtarke Sommerhitze iſt eine von den groͤßten Beſchwerlichkeiten der Landleute; doch ertragen ſie dieje⸗ nigen leichter, die ihr beſtaͤndig ausgeſetzt ſind. Die uͤbermaͤßige Hitze loͤſet das Blut auf und verurſacht ermat⸗ tende Schweiße, ſie macht die Galle ſcharf, ſchwaͤcht die Verdauung, trocknet den Koͤrper aus und entkraͤftet ihn. Daher entſtehen ſo leicht faule, gallige und entzuͤndungs⸗ artige Krankheiten auf eine ſehr warme Witterung. Aber man kann ihnen vorbeugen. Es iſt fuͤr den Landmann ein Gluͤck, daß er die Bequemlichkeiten der Vornehmen, ihre erkuͤnſtelten Erfriſchungen, ihre Grotten und Eisgruben weder kennt noch ſuchet. Fuͤr ihn iſts genug, wenn er durch kuͤhlende Dinge, ſaͤuerliche Fruͤchte und Getraͤnke, Molken, ſuͤße und ſaure Milch, Buttermilch, Waſſer, welches mit Eſſig ſaͤuerlich gemacht worden, Salate u. dgl. ſein Blut erfriſchen und die verlohrnen Feuchtigkeiten erſetzen kann. Wenn man dergleichen Dinge haͤufig, doch, wie ſichs von ſelbſt verſteht, mit gehoͤriger Vorſicht genießet, ſo kann man in der groͤßten Hitze, auch in heiſſen und ungeſunden Gegenden, die ſtaͤrkſten Strapazen
Doch darf man bey ſehr heiſſem Wetter, wenigſtens in den heiſſeſten Mittagsſtunden, ſich nicht mit der Arbeit uͤbernehmen; man darf niemals in der Sonnenhitze mit bloßem Kopfe arbeiten, noch weniger ohne Bedeckung auf dem Kopfe in der heiſſen Sonne ſchlafen. In der kuͤhlen Abendluft, nach einem heiſſen Sommertag und nach ſtarker Erhitzung des Koͤrpers, muß man ſich nicht aufhalten,
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