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Anleitung für Landleute zu einer vernünftigen Gesundheitspflege worinn gelehret wird wie man die gewöhnlichsten Krankheiten durch wenig und sichere Mittel hauptsächlich aber durch ein gutes Verhalten verhüten und heilen kann : Ein Hausbuch für Landgeistliche, - Wundärzte und verständige Hauswirthe zumal in Gegenden wo keine Aertze sind / Dr. Heinrich Felix Paulitzky Gräflich-Leiningischen Landphysikus der Grafschaft Guntersblum [et]c.
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2 Arſachen der gewoͤhnlichen Krankheiten

ungeſchickte Behandlung werden viele davon toͤdtlich, die es ſonſten nicht ſeyn wuͤrden.

Ich werde dieſe gewoͤhnlichen Urſachen der Krankheiten des Landmannes, und ihrer Verſchlimmerung nach der Reißerdurchgehen, und uͤberall bemerken, wie man ihren nachtheiligen Folgen ausweichen muͤſſe⸗

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Erſter Abſchnitt.

Urſachen der gewoͤhnlichen Krankheiten des Landvolks.

§. 1. Wirkungen der Luft und ihrer verſchiedenen Beſchaffenheit auf die Geſundheit der Landleute.

Da gute Geſundheitszuſtand der Landleute haͤngt davon mehr als von irgend einer andern Urſache ab, daß ſie den groͤßten Theil ihres Lebens in der freyen Luft zubringen. Denn dieſe erheitert das Gemuͤthe, ſie ſtaͤrkt und haͤrtet den Koͤrper, befoͤrdert die Eßluſt, die Ver⸗ dauung, die Ausduͤnſtung und die andern natuͤrlichen Ausleerungen und macht einen guten Schlaf.

Allein wenn die Witterung zu heiß, zu kalt, oder ſehr veraͤnderlich iſt; wenn ſtarke Winde wehen, oder wenn die Luft nebelig und mit feuchten Duͤnſten erfuͤllt iſt: ſo

kann der lange Aufenthalt im Freyen auch nachtheilig

werden, vorzuͤglich denjenigen, die noch nicht derb und hart genug ſind: denn manche ſind es ſo ſehr, daß ſie die ſe chlimmſte Witterung ohne Nachtheil ertragen koͤnnen,

and andern ſchadet ſie nur deßwegen, weil ſie ſich nicht vorſichtig genug dabey betragen.

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Kräge Krankheit nnn kann ihne n Glaͤck, daß ihe auͤnſtelter beder kennt ne ducc kͤhlende Nolken, ſuͤße welches mit Eſ ſin Bäut en eiſegen tann doch, wie ſie genießit, ſo

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