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Fragmente einer griechischen Übersetzung des samaritanischen Pentateuchs. / von Paul Glaue und Alfred Rahlfs
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59
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[195] Fragmenté einer griech. Ubersetzung des sam. Pentateuchs. 59

25 7 X† 105 d³deo 5 o5: der Asteriskus ist, wie wir schon aus Holmes-Parsons wußten, im Arabischen noch erhalten, die Hs. des Masius hatte fälschlich einen Obelus; der Zusatz selbst findet sich, wie Holmes bemerkt, auch in einem Zitat des Origenes ed. Delarue III 817(comm. in Matth., tom. XVII 32)

rc ADeXpc, 2roo oe, Arab. und Masius ¹), aber nicht Ori- genes III 815. 818

27 4 dury Arab.

27 22 der Araber hat die beiden im gewöhnlichen LXX-Texte fehlenden dοτο, drückt aber das zweite nicht aus; dies wird jedoch nur eine Freiheit der Ubersetzung sein, welche den syrohexaplarischen Text nicht so peinlich genau wiedergibt, wie dieser seine griechische Vorlage

29 22 Sy dc hh r end Masius; der Araber drückt auch hier das zweite sy nicht aus.

Nur in 25s stimmt der Araber mit dem gewöhnlichen LXX-Texte überein(Al= Sxeiw). Von diesem hexaplarischen LXX-Texte sind nun zweifellos die Gruppe 74 106 134 und die Hs. 82, jede in ihrer Weise, beeinflußt; charakteristisch sind nicht nur die hexaplarischen Lesarten, die sie aufgenommen haben, sondern auch der Umstand, daß sie in 25s sämtlich, wie die arabische Über- setzung, mit dem gewöhnlichen LXX- Toxt übereinstimmen; Ori- genes hatte hier offenbar xsiwhe vorgefunden und unkorrigiert gelassen. Folglich dürfen wir nicht mit den Hss. 74 106 134 und 82, sondern nur mit der hexaplarischen LXX-Rezension rechnen. Auf diese hat aber nach allem, was wir wissen, die griechische ÜUbersetzung der Samaritaner keinerlei Einfluß ausgeübt. Ihre häufige Berührung mit der samaritanischen Übersetzung erklärt sich daraus, daß beide sich eng an den Urtext anschließen ²).

6) Bei der Beurteilung des Sprachniveaus der neuen griechi- schen UÜbersetzung im Vergleich mit der Septuaginta darf man

Field(vgl. seine Vorbemerkung zum Deut.) und von Rahlfs in Lagardes Biblio- theca syriaca(Gott. 1892), S. 22 27 exzerpiert. Rahlfs bietet nach Lagardes Vorschrift nur das, was Masius in syrischer Sprache mitgeteilt hat, aber auch Field gibt nur einen Auszug. Die volle Ausnutzung des wertvollen Materials muß der künftigen Ausgabe des hexaplarischen LXX-Textes vorbehalten bleiben.

1) Masius selbst gibt 6voaανo ípf dd) abrob an, aber da schließt er sich in der Retroversion offenbar an die Wortstellung des gewöhnlichen LXX-Textes an.

2) Aus demselben Grunde berührt sich auch der nach dem Urtexte korri- gierte griechische Text der complutensischen Polyglotte manchmal mit dem hexa- plarischen LXX-Texte, ohne daß ein innerer Zusammenhang vorhanden wäre, s. Rahlfs, Sept.-Stud. III 22 f.