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Fragmente einer griechischen Übersetzung des samaritanischen Pentateuchs. / von Paul Glaue und Alfred Rahlfs
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[193] Fragmente einer griech. UÜbersetzung des sam. Pentateuchs. 57

dew durch 6X6X Po]s wieder und stimmt auch in dem Kompositum mit zwei Präpositionen xtacäpa toc 27 22. 23. 24 mit der LXX über- ein. Außerdem entspricht die samaritanische Übersetzung in zwei Fällen sogar genauer der üblichen Septuaginta-Praxis, als die Septuaginta selbst: 25 8 Xaxlet= a-l, 29 22 51ITn!= und [dlb= Non. Daraus dürfen wir mindestens schließen, daß der Samaritaner die Septuaginta-Praxis kannte und unter ihrem Ein- flusse stand; ja 6«éxPos macht es sogar sehr wahrscheinlich, daß er die Septuaginta Übersetzung des Pentateuchs direkt für seine Arbeit benutzt hat.

4) Über den Charakter der Übersetzung ist lolgendes zu sagen: Sie ist sehr genau und erlaubt sich keine irgendwie in Betracht kommende Abweichung vom hebräischen Grundtexte(vgl. zu ete chv döpay 25 7). So schließt sie sich denn im ganzen ent- schieden enger, als die LXX, an den Grundtext an: 24 16 wiby, [àvnjp, 17 Oοοιο‚, ⸗ob, 1s[y Alfbrro!, 25 7 Toyh roo AdekX- 05 5 05,[&y]d⁷A c A.]dekc roſd SvOo,], s Xο*λμσGοο], 27 4 dgTy, 5 Xiy, 6 α0ioO[roö]'5 GOb, 7 1[XIot Po†]1 Slnt, 12[sllxli, XO[AIeuet], 22 dvLATPIOC] dA5TO5 dde e ISS [oLò rolö], 28 32 112., 29 22 Sv 51PITS roo ol Sy[dc rod. Aber daneben finden sich, unbeschadet der Genauigkeit, auch freiere Übersetzungen: 24 16 0558 bIOI dr ⁴οτεμσν dναπο–⁷11.vOvον, idiats d1Eéloptlatc, 1r At 0O5 2vSO1AO,[Lp.-Iéroy, 25 7 dvο. AIL] ohne das im Hebräischen den Nachsatz einleitende und in der LXX beibehaltene xο, 27 6 Xid'οιςα εXOXJLpPojic statt des ganz ungriechi- schen Akkusativs, 29 23 ſC 1O,G. Von sklavischer Treue, wie bei Aquila, kann also nicht die Rede sein, vielmehr bemüht sich der Übersetzer sichtlich, ein erträgliches Griechisch zu schreiben. In 257 27 beseitigt er Hebraismen, welche in der LXX beibe- halten sind. In 24 16. 17 schafft er sogar Chiasmen:

24 16 057¼&ꝓο αꝙσο ννmο ατεοεςα τερ b 050 1) piot dp ⁵εον anoèha VO5V. 24 17 05 SXXNtveEC Eic roοαμοον ꝓρα νοο, IO)O obn Sy)t6O ſip.]drov. Daneben stehen allerdings Fälle, in welchen er gar zu mechanisch übersetzt: 25 7 0O5 2S0XO,e, vgl. auch 24 16 ſo.]wp, oder sich ent- schieden vergreift: 27 12[αloεεμ1LTrel.

5) Die griechische UÜbersetzung der Samaritaner trifft öfters mit Varianten innerhalb der Septuaginta zusammen. Die bedeutendsten Fälle sind ²):

1) Auch dies 0ꝰ?8 ist griechischer, als das zal. 0? der Septuaginta. 2) Hierbei sind die Lesarten 27 6[9ootſao] 1ptov, 23 revdePä.ls, in welchen

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