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Fragmente einer griechischen Übersetzung des samaritanischen Pentateuchs. / von Paul Glaue und Alfred Rahlfs
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48 Paul Glaue und Alfred Rahlfs,[184]

Targum die Worte durch Punkte trennen). Dieselbe Verbindung weist Schürer, Geschichte des jüdischen Volkes im Zeitalter Jesu Christi 4 II 21 Anm. 54 aus griechischen und lateinischen Quellen nach: Aprapt()w in einem von Alexander Polyhistor unter dem Namen des Eupolemus zitierten Stücke(Euseb. praep. ev. IX 17) und bei Josephus(B. J. I 63), Argaris bei Plinius (Nat. hist. V 68), ApPrapitoy bei dem Neuplatoniker Damascius in der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts(Photius, Bibl. cod. 242 ed. Bekker p. 345 b:T%ο öpe... rch Apraiee oNOOS9). Auch in den aramäischen Texten der samaritanischen Liturgie wird stets u-*†νꝙꝙłfcwls ein Wort geschrieben, s. The Samaritan Liturgy ed. by Cowley II, Oxf. 1909, p. LIV(imGlossary of the Aramaic texts):O*n, Mt. Gerizim, always as one word. Die Zusammenziehung erklärt sich leicht. Die Sama- ritaner behielten für ihre heilige Stätte auch später, als sie nicht mehr Hebräisch sprachen, die altheilige hebräische Bezeich- nung rG) n bei, und nun wuchs das spezifisch hebräische, den Aramäisch sprechenden Samaritanern nicht mehr verständ- liche on mit dem Eigennamen zusammen. Die arabische Uber- setzung des sam. Pentateuchs gibt ma durch&auf dem Berge wieder, aber sie folgt bekanntlich sehr oft nicht der originalen samaritanischen Überlieferung, sondern dem Saadja, vgl. zu p 251.

a kat Owdε ε od Ovi]ο νmιοα] ετονοςσ*νιmοα pic;: andere Übersetzung desselben Urtextes, denn xpisty kann auchtünchen bedeuten. Das ungewöhnliche Ptochſptiov kommt, freilich in anderer Bedeutung, bei Suidas s. v. pror-pto vdl s. v. biopoa vor; dort erklärt er Nptocryjpia als r. sr XAlo *ℳ1OEvO LS' 0d Sypioyco of iepetc, hier als gsd y ol kepete 8*iovto ro axναιν(nach Mitteilung von O. Immisch).

Deut. 275.

dr n XIy AXiy: genauere Ubersetzung.

en- 057 2fa)sre 0b osvye: vgl. zu obr Sve*tO 24117.

dp r roe, B und ex sil. 18 44 54 58 72 83 120 128 25 6 ¹), Freer-Hs. à αο] emα α ote: so auch die LXX-Hss. 16 32 46 52 57 73 77 131.

52a 0l-Ov eidaov. Hierzu bemerkt O. Immisch:oidapov ist auf- fallend, da Dorismen in der zoO³ selten sind. Vielleicht stammte aber der Ubersetzer aus einer dorischen Gegend. Wir wissen z. B. von Rhodos, daß dort noch zu Tiberius' Zeiten das Dorische

1) Die Hs. 30 müßte nach Holmes-Parsons bloß abré haben.