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[183] Fragmente einer griech. Ubersetzung des sam. Pentateuchs. 47
gab es im Griechischen, wie im Hebräischen, ein besonderes Wort für den Bruder des Ehemannes: da*¹p, aber dieses ist schon früh außer Kurs gekommen, und so mußte man sich mit Um- schreibungen behelfen. Die LXX braucht den nächstliegenden Ausdruck„der Bruder meines Mannes“, das Fragm. sagt künst- licher„der Sohn meines Schwiegervaters“(zur Bezeichnung der Descendenz durch ex vgl. unten die LXX-Übersetzung von 27 22). Noch anders übersetzt Aquila(?) 2xνιιανν ρεοαα bοοι; diese Übersetzung erklärt sich daraus, daß Aquila hier(und in v. 5) das Verbum na*ν c. acc.„die Leviratsehe mit einer Frau eingehen“
durch zxtνεανμ sbew c. acc. wiedergibt(vgl. Matth. 22 24) und das
dazu gehörige Substantiv na analog übersetzen will; dabei hat er allerdings nicht berücksichtigt, daß rrιαevihe korrekter- weise nur den bezeichnen kann, der die Leviratsehe eingeht, was der Schwager an unserer Stelle gerade nicht tut, aber Rück- sicht auf den Geist der griechischen Sprache darf man ja von Aquila nicht erwarten.
d dPd Ayoει το 50,ℳo0TO A.eXO ν το[v la,ſar rd 3]de pſo 25roſs 3„oOpa]: genauere Übersetzung. Mit dem Fragm. stimmt die LXX-Hs. 82 überein, vgl. unten S. 194 f.
Deut. 258.
„P h 1POGIA,of o]Ly Ssroli: I: dieselbe Übersetzung, wie im vorigen Verse. Hier kommt im sam. Targ. für w-an„die Weisen“ die Variante and„die Alten“ vor(= Onkelos 120), aber diese ist offenbar sekundär.
eg e keee dsiwe Tnh oNEc, roö]: genauere Uber-
setzung. Mit dem Fragm. stimmt die LXX-Hs. B und ex sil. N 46 72 83 120 130 überein, während 59 nur* τ Xα bietet.
a dl SOOi,[a⁴d] NaGoGw]: genauere Übersetzung, denn nach gewöhnlicher LXX-Praxis wird o durch X†sty, 22* durch XA⁴³e wiedergegeben.
Deut. 274.
D 01 dpiy: genaue ÜUbersetzung. Mit dem Fragm. stimmen die LXX-Hss. 18 19 30 54 74 75 85u 106 108 118 134 überein, vgl. unten S. 194 f.
dey y öer Tiak Ap-apſtlein: vgl. v. 11. Das Fragm. hat hier nicht nur die berühmte samaritanische Lesart Garizim statt Ebal, welche sich natürlich in allen samaritanischen Quellen findet, sondern stimmt mit dem hebr. Texte der Samaritaner und dem sam. Targ. auch darin überein, daß es M zum Eigen- namen hinzuzieht: Sy Apraptttg.= Aen(so beide Texte; die Zusammenziehung ist sicher, da die Samaritaner im Urtext und
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