[179] Fragmente einer griech. Ubersetzung des sam. Pentateuchs. 43
Deut. 2417.
dnn ro nOO ayo: genaue Uber-
setzung.
ee n a ae h¹) O SveXOS(oder Sve*³Gsic)
Tdtoy Nrpae, aber B* 28 nur Xν mα υꝛmꝑuœ 0b SvSApt- G„ ſip-järtov. Der gewöhnliche LXX-Text hat zο ναμρμρ 2zwei-
mal— das erste gehört noch zum vorhergehenden νοοο 1ol αꝙαfm—, daher könnte man eine Dublette annehmen und
den Text von B* 28 für ursprünglich halten. Ja man könnte, da auch das Gießener Fragment xr*Qμμςͥ am Anfang hat, auch dieses mit in den Entwicklungsprozeß einreihen und folgende stufen- weise Erweiterung annehmen: 1) B* m ðκ⁵αας 2) Fragm. xXο⁴ Tijpa ob& 2vOAO g4ν, 3) gewöhnlicher LXX-Text x νλν—Hος n0 OD SvS)GGst IHAv pos. Aber so bestechend eine solche Konstruktion auch scheinen mag, einer genaueren Prüfung hält sie nicht stand. Die neugefundene Ubersetzung steht, wie wir sehen werden, der LXX sehr selbständig gegenüber und trägt sonst nirgends den Charakter einer Rezension der LXX, geht vielmehr direkt auf den Urtext zurück. Daher wäre es höchst sonderbar, wenn sie gerade hier, wo die LXX vom Urtext ab- weicht, an sie angeknüpft hätte. Das allerdings merkwürdige Zusammentreffen läßt sich auch sehr gut anders erklären: der Übersetzer hatte im vorigen Verse die Wortstellung des zweiten Satzes so geändert, daß ein vollständiger Chiasmus herauskam; ebenso kann er hier im zweiten Satze o mνmσαᷣα vorangestellt haben, um einen Chiasmus mit ροοπmσʃηoοον dcαναꝙνο am Schluß des ersten Satzes herauszubekommen. Auch in der LXX braucht der kürzere Text keineswegs der ursprüngliche zu sein. Der längere Text ist sicher schon vororigenianisch, denn im hexa- plarischen LXX-Texte ist zat Nrpos obelisiert, aber uat ob ys- ToG 1b⁴αον μαα nicht asterisiert, also beides bereits von Ori- genes vorgefunden ²). Und es läßt sich sehr wohl denken, daß in der LXX zuerst zum Fremdling und der Waise nach Ana- logie von v. ¹9. 20. 21 die Witwe hinzugefügt und dann der zweite Satz, in welchem die Witwe abermals vorkommt, aus irgend einem Grunde ausgefallen ist).
1) Dies zal fehlt in 29 und ex sil. in N und 14 Minuskeln. 2) Wenn Origenes bloß zal„ipa« vorgefunden hätte, so würde er auch wohl
al*& O5X Sve), ⁴ειν has geschrieben haben.
3) Zufälliger Ausfall infolge des Homoioteleuton ist bei 28 mit Sicherheit
anzunehmen. Schwierig ist aber eine solche Annahme bei B, da hier auch noch ra gnon am Anfang des folgenden Verses fehlt. Doch kann man auch das Fehlen von ον iι nicht für ursprünglich halten.
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