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Fragmente einer griechischen Übersetzung des samaritanischen Pentateuchs. / von Paul Glaue und Alfred Rahlfs
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41
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[177] Fragmente einer griech. Übersetzung des sam. Pentateuchs. 41

Kollationen der Minuskeln 19 29 64 108 ¹), sowie Fields Origenis

Hexaplorum quae supersunt benutzt; von den Übersetzungen außer

der LXX ist aber leider nur sehr wenig erhalten. Gelegentlich

sind auch noch andere Übersetzungen zum Vergleich heran- gezogen, besonders 1) die arabische Übersetzung des samaritanischen

Pentateuchs nach den Pariser Hss. Bibl. nat., Arab. 5. 6. 8 nach

Mitteilungen von W. Reimpell, 2) die jüdischen Targume Pseudo-

Jonathan und Onkelos nach den Ausgaben von Ginsburger und

Berliner, 3) die arabische Übersetzung des jüdischen Gelehrten

Saadja nach der Ausgabe Derenbourgs.

Die Anordnung im Kommentar ist folgende. Zuerst werden der hebräische Text der Juden und die LXX angeführt, sodann hinter einem Doppelstrich die Übersetzung der Gießener Frag- mente. Hieran schließen sich die weiteren Bemerkungen an. Auf- geführt werden alle Stellen, an welchen die neue Ubersetzung vom hebräischen Texte der Juden oder Samaritaner, von der LXX. oder einem wichtigen LXX-Typus abweicht.

Deut. 2416.

d- 10 Téxvoy by: genauere Übersetzung. Für das zweite b* hat auch die LXX vioi; die abweichende Übersetzung des ersten erklärt sich aus einer oft zu beobachtenden Neigung der LXX, in der Wiedergabe eines Wortes zu wechseln, wenn es in dem- selben Zusammenhange mehrmals vorkommt.

rüaR-dy ee ee o di odvOSva! brS Tarsον]0588 bio dre arsον ⁶παο odva. Die LXX übersetzt Wort für Wort. Das Fragment gibt N8e...* besser griechisch durch 05‧6 wieder und ändert die Wortstellung so, dabß ein vollständiger Chiasmus herauskommt:obn àπαεα οοναιο πωυκπα⁸εοες dειν vi6v, 0508 biot drS arsν παονευσα ονοονααοα; vgl. die chiastische Voranstellung von pac in v. 1. Blayney's hebr.-sam. Text hat 28E, aber der Artikel fehlt auch im sam. Targum(aN8), wird also nicht ursprünglich sein.

woR EuOᷓo[A]ihp. Dies kommt in der LXX öfter als sklavische Übersetzung von* vor, vgl. Rahlfs, Sept.-Studien III 179. Auch im Fragm. kann es bloß sklavische Übersetzung sein, doch

Testament manuscripts in the Freer Collection. Part I: The Washington manu- script of Deuteronomy and Joshua. By Henry A. Sanders. New York 1910 (= University of Michigan Studies. Humanistic series. Vol. VIII), S. 59 ff. Die Hs. stammt aus dem 5. Jahrhundert. 1) Göttingen, Universitäts-Bibliothek, Codices Lagard. 1(Hs. 29), 2 ²(Hs. 64) und 63(Hss. 19 108). Diese Kollationen lehren, wie unsicher Schlüsse aus dem Stillschweigen von Holmes-Parsons sind.