geit
en nen Pfits
Neinigen. „ meine it dem i
on det 3 a üdernedn n neues
und die nan
1
die Beſchwerden und Hinderniſſe ſollen meinen Muth
Bey hergeſtellter Geſundheit. 381
ben will, in heiliger Furcht vor ihm verlebe, und in einer ſtrengen Gewiſſenhaftigkeit zubringen moͤge! Beſſer als jene vorigen Tage muͤſſen nun die folgen⸗ den angewandt werden, fruchtbarer im Guten, als vormals muß mein Leben nun hinflieſen, und keine wiſſentliche Suͤnde jemals mehr mein Gewiſſen be⸗ flecken. Ich habe es nun erfahren, wie viel daran gelegen ſey, am Ende ſeines Lebens und bey der An⸗ naͤherung ſeines Todes den Troſt zu haben, daß man treulich und aufrichtig Gottes Wege gegangen ſey. Ich bin nun den Meinigen doppelt ſchuldig, fuͤr ſie alles zu ſeyn, was ich ſeyn muß, nachdem ſie mich mit ſo vieler Zaͤrtlichkeit und Liebe gepflegt, und nach⸗ dem mich die Guͤte Gottes ihnen wieder in die Arme
geworfen hat: damit ich mir, wenn die Zeit kommt,
wo ich ſie endlich verlaſſen muß, nichts mehr vorzu⸗ werfen habe. Mein Gebet, meine Liebe, meine Wachſamkeit und Sorgfalt fuͤr ihr irdiſches und ewi⸗ ges Wohl ſoll nun meine angelegentliche Beſchaͤfti⸗ gung ſeyn, damit mein laͤngeres Leben ihnen Woyl⸗ that und Freude werde. Mit neuem Ernſte gehe ich nun zu meinem Be⸗ rufe zuruͤck, und die Welt erwartet von mir, da ich jezt von den Graͤnzen der Ewigkeit zuruͤckkomme, mit groͤßerer Treue und Gewiſſenhaftigkeit meinen Bey⸗ trag zu dem allgemeinen und jedes beſonderm Wohl. Mein Amt, meine Geſchaͤfte, mein ganzes Thun und Laſſen ſoll nun unter den Augen des Allgegen⸗ waͤrtigen und Heiligſten geſchehn. Mit Gott und unter demuͤthiger Anrufung um ſeine Unterſtuͤtzung, Segen und Heiligung meines Herzens, im Vertrauen und Zuverſicht zu ihm will ich es unternehmen, mit kluger Ueberlegung und Hinſicht auf den Zweck und den Nutzen meiner Werke will ich es ausfuͤhren, und
nicht


