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Hinsichten auf die Ewigkeit. : Erster und zweiter Theil / D. Ludwig Benjamin Ouvrier gewesenen öffentlichen Lehrers der Gottesgelahrtheit und zwyten Superintendenten in Gießen
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379
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für die Geneſenden. 379

Gnaden Gegenwart will ich jeden Schritt durch die Welt thun. Deine Kraft wird in meiner Schwach⸗ heit maͤchtig an mir werden, und durch dich vermag ich alles. Sey mein Hirte und mein Fuͤhrer, erinnere mich ſtets, wenn ich ſchwach werde, erwecke mich, wenn ich kalt werde. Dein heiliger Geiſt lehre mich ſtets thun nach deinem Willen und Wohlgefallen, an leite mich auf die rechte Bahn zum ewigen Leben. men. b 4 8

L. Ehr und Preis dem hoͤchſten Gut! Dem Retter meiner Seele! Dem Gott, der alle Wunder thut!

Dem Gott, der meine Seele,

Mit ſeinem reichen Troſt erfuͤllt! Dem Gott, der allen Jammer ſtillt! Gebt unſerm Gott die Ehre!

Dort ſingt die Schaar der Selgen dir, Beherrſcher aller Thronen! V Und die wir noch an Grabern hier In deinem Schatten wohnen,

Wir preiſen, Gott, auch deine Macht! Auch uns hat ſie ſo wohl bedacht! Gebt unſerm Gott die Ehre!

Ich rief dem Herrn in meiner Noth: Vernimm, vernimm mein Weinen! Da half mein Helfer mir vom Tod, Und ließ mir Gnad erſcheinen! Ich danke Gott, ich danke dir! Ach danket, danket Gott mit mir! Dankt ihm mit Freuden Thranen.

Wenn Huͤlfe nicht mehr helfen kann, Die nur die Welt erzeiget, So hilft, der ewig helfen kann, Der Schoͤpfer ſelbſt, und neiget Sein Vater Angeſicht uns zu; Denn auſſer ihm war keine Ruh, Nicht Huͤlf nicht Troſt zu finden.