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Hinsichten auf die Ewigkeit. : Erster und zweiter Theil / D. Ludwig Benjamin Ouvrier gewesenen öffentlichen Lehrers der Gottesgelahrtheit und zwyten Superintendenten in Gießen
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Ausgang meines Lebens und meine kuͤnftige Beſtim⸗ mung hinblicken. Ich will mir den herannahenden Augenblick denken, wo ich in den Todesſchlummer hinſinken, und entweder ploͤtzlich aus den Armen der Meinigen werde hingeriſſen, oder unter Schmerzen und Entkraͤftung auf meinem Sterbebette und leidens⸗ vollen Lager meiner Aufloͤſung zugehen werde. Ich will mich voraus hin zu meinem Grabe ſetzen, in wel⸗ chem dieſer Leib der Erde und dem Staube zuruͤckge⸗ geben werden muß. Aber weiter hin will ich in jene Gegenden eindringen, wo mein Geiſt ewig ſeyn wird. Kann ich es wiſſen, kann ich mit voͤlliger Gewißheit wiſſen, daß ich dort gluͤcklich ſeyn werde? Welcher Wezg fuͤhrt mich zu dieſer großen und koͤſtlichen Ueber⸗ zeugung? Dies iſt die wichtigſte Angelegenheit, die ich voͤllig berichtige muns.

I.

W. unvermerkt und ſchnell verſchwindet Des Menſchen kurze Lebenszeit! Kaum tritt er in die Welt, ſo findet Er ſich ſchon nah der Ewigkeit. Was iſt mein Leben? es verfliee Wie ſich ein Strom ins Meer ergießt⸗

2. Ich bin von Erde, werde Erde. Und geh als Gaſt und Pilgrim hin. Ich weiß es, daß ich ſterben werde, Und ſtets dem Tode nahe bin. Doch leb ich meine Pilgrimszeit Auch fuͤr die nahe Ewigkeit?

3. Dort winket mir das Grab der Meinen Mein gleiches leztes Schiekſal zu.